Sachsen-Anhalt will 'Hells Angels' ver-
bieten: Maßnahme gegen hohe Kriminalität
- Bande gerät immer wieder mit 'Bandidos' aneinander
- Rivalitäten forderten bereits mehrere Menschenleben
·Mexiko: Drogenkrieg endet in Massaker
Mehr als 100 Menschen binnen drei Tagen getötet
Sachsen-Anhalt will sich für ein bundesweites Verbot der "Hells Angels" einsetzen. Nach dem Verbot in Schleswig-Holstein sei zu befürchten, dass die Rockerbande sowie die mit ihr rivalisierenden "Bandidos" auf andere Bundesländer ausweichen, sagte Innenstaatssekretär Rüdiger Erben (SPD) der "Mitteldeutschen Zeitung" vor einer heute, Dienstag, beginnenden Tagung von Bund und Ländern zum Thema Rocker-Kriminalität.
Beide Banden waren immer wieder aneinandergeraten. Mehrere Menschen kamen bereits ums Leben. In dem Konflikt geht es meistens um die Vorherrschaft beim Handel mit Drogen und im Rotlichtgeschäft.
(apa/red)
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