Solid State Disks gibt es jetzt auch leistbar:
Die neue X25-V von Intel auf dem Prüfstand
- Festplatte mit 40 GB Speicher kostet nur 100 Euro
- Flash-Laufwerk eignet sich ideal als Windows-Disk

Noch vor einem Jahr kosteten SSDs mindestens 200 Euro und waren dadurch nur für PC-Enthusiasten interessant. Intel möchte mit seinen Value-SSDs Flashspeicher-Laufwerke einem breiteren Publikum näher bringen und kratzt mit der X25-V an der für viele kaufentscheidenden 100-Euro-Grenze. Im Gegenzug muss man sich mit lediglich 40 GB Speicher zufriedengeben und eine im Vergleich zu teureren SSDs geringere Leistung akzeptieren. E-MEDIA hat überprüft, wie gut die Einsteiger-SSD wirklich ist.
Durch ihre geringe Kapazität eignet sich die X25-V vor allem als Systemplatte: Windows und die meisten Programme passen problemlos auf die 40 GB große SSD. Spiele, Daten und Co sollten hingegen auf eine ausreichend große, reguläre Festplatte ausgelagert werden. Vorteil: Letztere kann sich bei Nichtverwendung abschalten, wodurch z. B. beim Surfen und Mailschreiben Ruhe herrscht, da die SSD lautlos arbeitet. Im Test wurde die X25-V mit einer 500 GB großen 3,5-Zoll- Festplatte von Samsung verglichen. Beim Lesen kommt die SSD zwar nicht ganz an teurere Modelle heran, lässt aber durchschnittliche HDDs deutlich hinter sich. Beim Schreiben ist sie bei großen Dateien langsamer, stellt HDDs aber bei kleinen Dateien in den Schatten. Beides bietet beim Einsatz als Systemfestplatte Vorteile. Plus: Beim Booten benötigte die HDD 1 Minute 18 Sekunden, während die SSD schon nach 43 Sekunden fertig war und davon entfallen 20 Sekunden auf nicht beschleunigbare Bios-Initialisierungsvorgänge.
Fazit
Intels X25-V ist die ideale Einsteiger-SSD für Besitzer von Standrechnern oder Notebooks mit zwei Festplatteneinschüben, die eine hohe Lesegeschwindigkeit wollen und dafür nicht allzu viel Geld ausgeben möchten. Als Systemplatte beschleunigt sie den Bootvorgang sowie Programmladezeiten im Vergleich zu normalen HDDs deutlich.
(E-MEDIA/Putnik)
