Mittwoch, 5. Mai 2010

Neuer Chef räumt bei Hypo Alpe Adria auf:
Kranebitter spricht in NEWS über seine Pläne

  • "Wollen uns das gestohlene Geld zurückholen"
  • Ziel: Zurück in die Gewinnzone ohne Personalabbau

Das Nachrichtenmagazin NEWS veröffentlicht in seiner morgen erscheinenden Ausgabe ein Interview mit dem neuen Chef der Hypo Alpe Adria, Gottwald Kranebitter. Kranebitter spricht darin über sein Ziel, die Bank innerhalb von drei Jahren wie der in die Gewinnzone zu führen. Personalabbau stehe dabei nicht im Fokus: „Für die kommenden zwei Jahre sehe ich viele Herausforderungen in allen Märkten, die wir nur mit Mehrkapazität erfüllen werden können.“ Die Bank werde sich „auf das Kerngeschäft konzentrieren“. Von „bankfernen“ Beteiligungen wolle man sich trennen.

Es werde geprüft, ob diese Geschäftsfelder „bei den derzeitigen Marktbedingungen zu einem guten Preis“ verkauft werden können. Landespolitische Interessen haben dabei keine Bedeutung. Kranebitter: „Die Bank hat keinen öffentlichen Infrastrukturauftrag zu erfüllen, sondern nachhaltig profitabel zu sein.“

Gelder, die der Bank gestohlen wurden, will Kranebitter zurückholen: „Wer Geld zu Unrecht genommen hat, von dem werden wir es zurückfordern. Wir unterstützen die strafrechtliche Aufarbeitung, auch weil wir unsere Ansprüche so effizienter durchsetzen können.“

Zum Thema Pressefreiheit – seine Vorgänger hatten versucht, NEWS die Veröffentlichung von Ermittlungsakten zu untersagen – sagt Kranebitter: „Eine Bank, die so im öffentlichen Fokus steht, muss alles dafür tun, dass sie die Pressefreiheit nicht beeinträchtigt. Der Punkt ist doch: Die Bank ist das Opfer. Ihr wurde Geld entzogen. Dieses Geld wollen wir zurückholen. Die Öffentlichkeit soll das auch sehen. Da gibt es nichts zu verstecken. Ganz im Gegenteil: Wie haben eine Aufdeckungspflicht.“

Das ausführliche Interview finden Sie im NEWS 18/10!

5.5.2010 11:59
keinbrauner, 06. 05. '10 07:46
hypo hohlt Geld zurück
Wenn das war ist, liebe Kärtner und andere Promis, warm anziehen und schon jetzt lernen bescheiden zu leben. Im Häfen gibts keinen Kaviar und Champanger