Sonntag, 9. Mai 2010

"Keine Alternative zum Euro": EU-Kommisar
Hahn fordert rasches und geeintes Handeln

  • Ausschluss Griechenlands wäre" falsches Signal"
  • EU-Finanzminister beraten über Euro-Notfallfonds

EU-Regionalkommissar Hahn sieht "keine Alternative zum Euro". Gegen die Währung seien derzeit offensichtlich Attacken im Gange, die ein rasches und konsolidiertes Agieren der gesamten EU erforderlich machten, sagte Hahn.

Eine solche Situation "hat es seit Existieren der Europäischen Union und ihrer Vorgänger-Organisationen nicht gegeben", sagte Hahn in der ORF-"Pressestunde". Die Kritik, die EU-Kommission habe negativen Entwicklungen in einzelnen Mitgliedsländern zu lange tatenlos zugesehen, wollte der Kommissar nicht gelten lassen. Die Kommission habe das Problem schon lange vor der Krise erkannt und darauf hingewiesen, "aber da war eine gewisse Zurückhaltung der Mitgliedstaaten".

In der Kommission gebe es schon lange den Wunsch, dass sich das europäische Statistikamt Eurostat die Budgetzahlen der EU-Staaten möglichst frühzeitig ansehen könne - dafür biete die Krise jetzt eine Chance. Die beschlossenen Milliarden für Griechenland seien ein Kredit, "und den Griechen wird dafür auch etwas abverlangt".

Hahn: Ausschluss wäre falsch
Von einem Ausschluss Griechenlands aus der Eurozone hält Hahn nichts. Auch den Vorschlag, Defizit-Sünder künftig von Förderungen auszuschließen, "hielte ich für das falsche Signal". Aber man sei ja noch nicht am Ende der Diskussion angelangt.

Für Österreich sei der Beitritt zur EU und zur Eurzone jedenfalls eine richtige Entscheidung gewesen, ist Hahn überzeugt. "Ob wir jetzt den Euro gehabt hätten oder nicht, wir hätten uns auf jeden Fall genauso wie die anderen Länder mit der griechischen Krise beschäftigen müssen."

(apa/red)

9.5.2010 19:41
austrocrates, 10. 05. '10 09:48
Lieber Herr Hahn
Wem dient der EURO wirklich? Wohl nicht dem Bürger, denn in diesem Fall würden die Uhren anders laufen ...
Er dient einzig und alleine der Wirtschaft (die zum Zweck hat geld zu vermehren).
Er dient den Banken (die zum Zweck haben Geld zu vermehren).
Er dient der Börse (die zum Zweck hat geld zu vermehren).
Er dient Konzernen, Aktiengesellschaften und Aktienbesitzern (die zum Zweck haben Geld zu vermehren).
Er dient sohin einzig und alleine der Geldvermehrung - und die Geldberge vermehren sich ja auch, wie wir aktuell bemerken.
Ich verbleibe mit einem Zitat des ehem. US-Präsidenten Ford: „Eigentlich ist es gut, dass die Menschen unser Banken- und Währungssystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution vor morgen früh.“ ... einfach zum Nachdenken.
War-Lord, 10. 05. '10 07:44
Lieber Gio, liebe Damen und Herren...
Ich würde Griechenland aus der Eurozone hinausschmeißen!! Das würde dem Euro nicht schaden und das Geld der Griechen könnte man in der restlichen EU besser verwenden. Das wär auch der nötige Dank für die falschen Bilanzen die uns die Griechen vorgelegt haben!! Und lieber Gio, kaum zu glauben, dass du dir jetzt mal Gedanken um andere EU-Länder machst... beim letzten Landesparteitag hast du noch gelacht weil es Österreich im Vergleich zu anderen EU-Ländern so gut geht... und jetzt bekommen wir für unseren "Wohlstand" die Rechnung präsentiert und dürfen für die anderen zahlen die jahrelang gut gelebt haben...die Türkei ist wenigstens nicht in der EU und braucht daher auch keine Beiträge leisten! Bravo Türkei! Ich bin für den sofortigen Beitritt der Türken, damit sie auch was beisteuern können
maierhofer____, 09. 05. '10 19:33
Studierts mal an der WU oder machts die Matura an der HAK
dann wüsstet ihr,dass der Euro unverzichtbar für ganz Europa ist. Das könnte euch jeder halbwegs talentierte 1.Klässler an eine Hak sagen. Mir taugts immer wenn Leute mit ihrem Halb (oder Viertel) Wissen prahlen wollen. Wie bin ich froh,dass die Politiker manchmal das Volk bescheissen...
m3dicus, 10. 05. '10 09:30
Re: Studierts mal an der WU oder machts die Matura an der HAK
Schon mal dran gedacht, dass die Indoktrinierung an den Schulen vielleicht nicht immer der Realität entspricht?

Oder wollen Sie behaupten, dass das Zins-System, mit dem Geld-aus-dem-Nichts-Zauberkasten, funktioniert?
Dazu kann man sich ohne viel Theorie einfach mal ein Bild aus der Praxis holen. Sehr überzeugend das System, muss ich sagen ^^
Jeder halbwegs talentierte 1.Klässler, noch an der Volksschule, würde das erkennen! Beachten sie aber bitte den ersten Satz oben.

Außerdem gibt es ebenso viele gut ausgebildete Finanzexperten, welche gegen den Euro sprechen. Allerdings berichten Medien nur über systemkonforme Meinungsbildner ...
austrocrates, 10. 05. '10 09:54
Re: Studierts mal an der WU oder machts die Matura an der HAK
Es ist für mich durchaus verständlich, das der eine so, der andere so reagiert. Je nachdem mit welchen Thematiken er sich beschäftigt.
Unsere Schulbildung ist in erster Linie staatlicher Natur, eine Konditionierung zur Aufrecht Erhaltung unseres gängigen Systems.
Diese Bildung hat jedoch den Pferdefuss, das sie Entwicklung verlangsamt bis zum Stillstand. Wie wir auch aktuell bemerken. Eine gleichgebildete (gleichgeschaltete) Meinung gebärt wenig neue Ideen, weil dei basis die gleiche ist. Viele verschiedene Meinungen hingegen fördern die Entwicklung, und führen in ihrer Summe auch zu neuen Lösungen.
Somit kann man sagen, das sich (meinungs)freie Gesellschaften besser und schneller entwickeln, als (zwanghaft) konditionierte Gleichgeschaltete :-)
Wie definiert man "Freiheit"? :-)
maierhofer____, 10. 05. '10 11:31
Re: Studierts mal an der WU oder machts die Matura an der HAK
Der Euro ist für unsere derzeitige Situation überlebensnotwendig. Ob es klug war den Euro einzuführen oder ob es möglich ausszusteigen steht nicht zur Debatte, obwohl es mMn unrentabel ist.
Ich mache gerade mein Diplom als Eventmanager und die Vorteile in ganz Europa mit einer Währung zu arbeiten sind weltklasse, ganz zu schweigen von der Buchhaltung!
wiener123, 10. 05. '10 15:36
@maier..ganz zu schweigen von der Buchhaltung!
ja die griechen haben es uns gezeigt wie man mit dem euro und der buchhalting umgeht. wieso haben dann die schweizer, norweger und die briten nicht den euro? sind die blöder als 1.Klässler an eine Hak ? wir und auch die brd ist jahrzehnte lang in einer hrtwährung gewesen und was ist jetzt? jetzt muss ein eilig (um mitternacht) herumgeschustertes rettungspaket her! was kommt denn noch alles? da sie ein diplom schreiben kann man ja auf ihre lebenserfahrung schließen, denn die lernt man nicht auf einer wu.
maierhofer____, 10. 05. '10 16:28
Re: Studierts mal an der WU oder machts die Matura an der HAK
Die Schweizer brauchen keinen Euro da sie eben eines der strengsten Bankgeheimnisse der Welt haben und die Wirtschaft dadurch indirekt profitiert.
Die Schweizer sind auch nicht in der EU, genauso wie Norwegen. Und die Norweger sind eine der größten Erdöl und Erdgas Exporteuren der Welt und zb die Hälfte der norwegischen Einnahmen besteht aus den Gewinnen dessen Exports... Und zu Großbritannien...

Schon mal in letzter Zeit auf der großen Insel gewesen? Die sind wirtschaftlich total im Arsch - wenn ich mir zb ein Playstation-Spiel aus UK importierte spare ich ca die Hälfte des öster Kaufpreises.

Als gutes Beispiel nenne ich mal Irland ;)
donalonsoildefonso, 09. 05. '10 18:03
war ja zu erwarten
dass so ein Politiker das ganze schön redet !! wer gibt auch schon fehler zu ? Da is die Angst nicht mehr gewählt zu werden zu groß !! aber dass sie trotzdem nimmer gewählt werden, weil sie alle versprechen brechen dazu reicht deren Hirn ja net !!

RAUS AUS DER EU !! Österreich braucht keine EU und keinen EURO !!

uns würde es um einiges besser gehen wenn wir bei diesem verkackten Verein nicht dabei wären !! ein LOB auf die SChweizer die sind wenigstens schlauer gewesen
momotobolo, 10. 05. '10 11:41
Re: war ja zu erwarten
Liebe(r) Schoko!
So einen dummen Kommentar habe ich noch nie gelesen. SORRY!
galileo2, 09. 05. '10 17:31
so ein vollkoffer
in österreich, u da vor allem in wien bei den Unis, hat er nichts zustande gebracht, aber in Brüssel reißt er’s maul auf dieser versager von der ÖVP. jetzt wissen wir, warum solche dinge wie in Griechenland passieren können, weil lauter solche Vollkoffer in Brüssel sind wie der hahn.
m3dicus, 09. 05. '10 18:06
Re: so ein vollkoffer
Vergiss ihn - der darf überhaupt keine eigene Meinung haben, sondern muss tun, was der IWF+Weltbank, die EZB und hinter all dem die FED, ihm und den anderen europ. Politikern diktiert, ob es Herrn Hahn nun bewusst ist oder nicht.
Für IHN gibt es gar keine andere Alternative!

In Anbetracht der Umstände ist die Auflösung/ Spaltung des Euros die einzige langfristige Möglichkeit für das europ. Volk das Problem zu bändigen. Aber wer handelt den schon noch im Sinne des Volkes? Die Medien haben es ja schon in Grund und Boden manipuliert.

Die Oligarchen in Brüssel, London und NY brauchen den Euro als Vorbild für die kommende diktatorische Weltwährung, deshalb halten die so krampfhaft an dieser Leiche fest.

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/
http://lupocattivoblog.wordpress.com/
War-Lord, 10. 05. '10 07:50
Der Gio ...ein Vollkoffer???
warum denkst du dass er ein vollkoffer ist??...verdienst du auch so viel wie er obwohl er nur viel heiße luft redet? Warst du auch in Kenia auf Treibjagd mit unserem Wirtschaftsminister damit du dann später in die Regierungsmannschaft geholft wurdest??... Hast du dich auch gefreut dass es anderen Ländern in der EU noch schlechter geht als uns?? Der Pröll Sepp hat schon den richtigen Mann geschickt, aber die Adresse hätt nicht Brüssel lauten sollen, sondern retour in die Privatwirtschaft zu den umstrittenen Spielautomaten, wo der Herr Gio vorher auch schon schön abkassiert hat! Und lieber Gio, die Wählerstimmen in Wien verdankst du den frustrierten SPÖ Wählern, nicht deiner Persönlichkeit, das musste auch mal gesagt werden - aber bitte nimm das nicht zu persönlich!
derpradler, 09. 05. '10 16:36
bekanntlich
sieht ein Hahn nicht allzuweit über seinen Misthaufen hinaus!?