Das sind die Sorgen der Österreicher:
Angst vor Inflation und Armut im Alter
- Umfrage: 46 Prozent sorgen sich um Arbeitsplatz
- Berechtigte Sorge bei Frauen vor der Alters-Armut

·April-Arbeitslosigkeit
um 3,3 % gesunken
Starken Anstieg gibt es bei AMS-Schulungen
·Arbeitslosigkeit in
EU auf Rekordniveau
Jeder zehnte Europäer
hat keine Beschäftigung
Die Wirtschaftskrise lässt die Österreicher um ihre Arbeitsplätze bangen. 46 Prozent aller Befragten machen sich um ihre Jobs sorgen - nur ein schwaches Drittel (30 Prozent) fürchtet sich überhaupt nicht, geht aus der jüngsten Umfrage der GfK Austria GmbH hervor. Von den Berufstätigen sorgt sich mehr als die Hälfte (53 Prozent) um den Arbeitsplatz. Noch weitaus stärker ist aber die Angst vor stark steigenden Preisen, die 61 Prozent aller Befragten eingestanden, sowie die Sorge, im Alter nicht versorgt zu sein (64 Prozent).
Mehr als die Hälfte sorgt sich, zu wenig zu verdienen (54 Prozent) bzw. in die Armut abzugleiten (ebenfalls 54 Prozent). Menschen mit geringerer Bildung haben tendenziell mehr Angst davor, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Frauen fürchten sich besonders davor, im Alter unversorgt zu sein. In Anbetracht der deutlich niedrigeren Einkommen und Pensionen von Frauen seien deren Ängste aber auch durchaus nachvollziehbar, so Sozialpsychologin Angelika Kofler.
Die Sorge um Arbeitslosigkeit geht vor allem bei den Jungen unter 30 Jahren um; bei den 30- bis 39-Jährigen überwiegt die Befürchtung, zu wenig zu verdienen und ab 40 steigen sämtliche Ängste - mit Ausnahme der Sorge um die fehlende Versorgung im Alter, geht aus der Studie "Vertrauen in der Krise" hervor, für die 4.300 Österreicher ab 15 Jahren befragt wurden.
(apa/red)
