Mittwoch, 12. Mai 2010

Mehr Hundezonen für weniger Konfliktstoff zwischen Hunde- und Nichthundehaltern

  • Wie im Alltag mit Vierbeinern Probleme entstehen
  • Wie man diese auf sinnvolle Weise lösen könnte

Kaum ein Nicht-Hundehalter, der noch nie in die „Hinterlassenschaft“ eines Vierbeiners getreten ist. Und viele Jogger und Radfahrer kennen das Leid, von einem kläffenden Hund verfolgt zu werden. Manch einer hat dabei auch schon den einen oder anderen Zahnabdruck am Wadel abbekommen. Das alles, obwohl die Regeln und Gesetze für Hundehalter immer strenger werden. Wie ist das also möglich?

Die Konflikte
Oft wird einfach vergessen, dass es sich um das Zusammenleben mit anderen Lebewesen handelt. Hunde haben – ebenso wie wir Menschen – bestimmte Bedürfnisse (regelmäßiger Auslauf, soziale Kontakte zu anderen Hunden etc.). Wenn diese Bedürfnisse nicht erfüllt werden, sind Konflikte vorprogrammiert. Mehr Toleranz auf beiden Seiten ließe manche der allseits bekannten Probleme gar nicht erst aufkommen. Oft liegt das Problem aber auch an den Regelungen einzelner Gemeinden, wo zwar Leinenzwang herrscht, gleichzeitig aber wichtige Auslaufzonen fehlen. So gibt es in der Stadt Salzburg etwa nur eine einzige Hundezone. Dadurch werden Konflikte geschürt anstatt vermieden. Die Leidtragenden sind dabei immer die Hunde.

Lösungsansatz aus Vorarlberg
Statt Verboten gilt es also, auf Sicherheitsmaßnahmen zu setzen, die den Bürgern Schutz und den Hunden und Hundehaltern ausreichend Freiräume bieten. Nur so ist ein friedliches Zusammenleben möglich. Ein Vorzeigebeispiel ist die Region am Kumma in Vorarlberg (www.amkumma.at).
Dort wird ein Konzept verfolgt, das durch faire Regelungen und nachhaltige Aufklärung auf die Bedürfnisse aller Beteiligter (nämlich Hunde und Nichthundehalter) gleichermaßen eingeht. Dabei spielen Verantwortung, Toleranz und Rücksichtnahme eine ausschlaggebende Rolle. Auf der einen Seite ist in der Region für ausreichend Platz (also Hundezonen) gesorgt. Auf der anderen Seite werden Hundehalter durch einen ausführlichen Folder, der ihnen zugeschickt wird, nachhaltig über ihre Aufgaben – wie etwa den Hundekot zu entsorgen etc. – aufgeklärt. Ein Erfolgskonzept, das sich bereits bewährt hat, wie der Umweltbeauftragte der Gemeinde Götzis, Michael Stabodin, bestätigt.

NEWS unterstützt: "Mehr Platz für Hunde" - eine von Pedigree ins Leben gerufene Aktion.Unter www.platzfuerhunde.at können Sie alle Details nachlesen.

Helfen Sie mit
Kennen Sie einen Platz, der sich als Hundezone eignet? Dann schicken Sie eine Mail plus Foto der Fläche an hund@win.news.at, oder per Post an NEWS Marketing, Kennwort "Hundezone", Taborstraße 1-3, 1020 Wien. Der Gewinner erhält einen Jahresvorrat Pedigree.

Teilnahmeedingungen:
Der Gewinner wird von NEWS verständigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Preis kann nicht in bar abgelöst werden. Jeder Teilnehmer stimmt zu, dass seine Daten für die Übermittlung von Infomaterial der Verlagsgruppe NEWS und über deren Produkte und Aktionen verwendet werden können. Die Einverständniserklärung kann jederzeit unter abo@news.at widerrufen werden.
Mitarbeiter der Verlagsgruppe NEWS und der Kooperationspartner sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
Einsendeschluss ist der 16. Juni 2010.

Isabel Finsterwalder

Bei Fragen schicken Sie ein Mail an Isabel Finsterwalder unter tierwelt@news.at

12.5.2010 17:58