Der Außenhandel hat die Krise überwunden:
Exporte im Jahresabstand ins Plus gedreht
- Ausfuhren im Februar 5,5 Prozent über dem Vorjahr
- Besonders starke Zuwächse im Handel mit der EU
·AUA lastet schwer
auf Lufthansa-Bilanz
111 Mio. Euro Verlust
für Tochter-Fluglinien
·Wirtschaft erholt sich
schneller als erwartet
EU zweifelt Österreichs Defizitziel für 2011 an
Der österreichische Außenhandel hat die Krise überwunden. Erstmals haben die Exporte im Jahresabstand im heurigen Februar ins Plus gedreht: Die Ausfuhren lagen mit 7,82 Mrd. um 5,5 Prozent höher, die Importe wuchsen um 3,4 Prozent auf 8,08 Mrd. Euro, teilte die Statistik Austria am Freitag mit. Für Jänner wurden noch jeweils rund 3 Prozent Rückgang für Aus- und Einfuhren gemeldet. Im Jänner und Februar zusammen stiegen die Exporte um 1,6 Prozent auf 14,74 Mrd. Euro und die Importe um 0,2 Prozent auf 15,30 Mrd. Euro.
Besonders kräftig wuchsen die Ausfuhren im Berichtsmonat Februar zu EU-Staaten, nämlich um 7,6 Prozent auf 5,61 Mrd. Euro; in Drittstaaten wurden mit 2,21 Mrd. Euro nur um 0,6 Prozent mehr Waren versendet. Die Importe aus dem EU-Raum wuchsen im Februar um 4,6 Prozent auf 5,83 Mrd. Euro, in Drittstaaten stiegen sie um 0,5 Prozent auf 2,25 Mrd. Euro. Das Außenhandelspassivum betrug im Februar 0,26 Mrd. Euro, in den ersten beiden Monaten 0,56 Mrd. Euro.
(apa/red)

