Es ist aus und vorbei: Stürmer Rubin Okotie und Austria Wien gehen getrennte Wege
- Keine Einigung im Vertragspoker mit Teamspieler
- Parits: "Sind an unsere Schmerzgrenze gegangen"

Was sich schon angedeutet hat, ist jetzt fix: Der FK Austria Wien und der rekonvaleszente Stürmer Rubin Okotie gehen in Zukunft getrennte Wege. Das fristgerecht bis 7. Mai eingetroffene Gegenangebot, das das Management des Stürmers vorgelegt hatte, war für den aktuellen Bundesliga-Tabellenzweiten wie es hieß "nicht akzeptabel."
"Wir bedauern, dass es zu keiner Einigung gekommen ist. Wir sind an unsere Schmerzgrenze gegangen. Dennoch haben wir bis zuletzt gehofft, dass es uns gelingt, Rubin davon zu überzeugen, dass es der beste Weg für ihn ist, wenn er bei uns geblieben wäre", sagte Austria-AG-Vorstand Thomas Parits zum Scheitern der Verhandlungen. Trainer Karl Daxbacher nahm die Entscheidung zur Kenntnis und sagte: "Das lag im wirtschaftlichen Bereich." Okotie erzielte bei seinen vier Liga-Einsätzen in dieser Saison vier Treffer.
Wohin es den U20-WM-Vierten und vierfachen A-Teamspieler, der seit 2007 dem Profi-Kader der Violetten angehörte und wegen einer Knie-OP (Knorpel) seit acht Monaten außer Gefecht ist, zieht, ist vorerst nicht bekannt. Er wurde zuletzt u.a. mit dem kommenden Liga-Gegner aus Salzburg in Verbindung gebracht. Für die Austria ist wichtig, dass es jetzt Klarheit gibt. "Wir können unsere Bemühungen in eine andere Richtung fokussieren und uns mit Alternativen beschäftigen", sagte Wirtschafts-AG-Vorstand Markus Kraetschmer.
(apa/red)
