Die Luft über Österreich ist wieder rein:
Sperre für heimische Flughäfen aufgehoben
- Aschewolke: Flugraumsperre wurde vorzeitig beendet
- Airline-Chef Lauda verärgert über neuerliche Sperren
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Drei Wochen nach dem heftigen Flugchaos hat die Asche aus dem Eyjafjallajökull-Gletscher den Luftverkehr über Teilen Europas erneut massiv behindert. Beeinträchtigungen gab es unter anderem auch in Deutschland, Frankreich und Spanien, sowie auf den Transatlantikstrecken. In Österreich waren die Flughäfen Innsbruck, Salzburg und Linz am Sonntag von Sperren betroffen. Allerdings wurde die ursprünglich bis Montag in der Früh verhängte Sperre bereits um 23.00 Uhr wieder aufgehoben.
In Wien-Schwechat kam es zu keiner Unterbrechung des Betriebs. Dort hätte es nämlich erst ab Mitternacht keine Starts und Landungen mehr geben sollen. Der Flughafen Innsbruck wurde von 15.30 Uhr bis 22.00 Uhr gesperrt, es folgten Salzburg (17.00 Uhr) und Linz (20.00 Uhr). Auf diesen beiden Flughäfen hätte es ursprünglich bis 4.00 Uhr keine Starts und Landungen geben sollen, in Wien bis 5.00 Uhr.
Vorerst ist keine neue Sperre wegen der isländischen Vulkanasche absehbar. "Für die nächsten ein, zwei Tage sieht es gut aus, auch für das übrige Europa", meinte Austro Control-Sprecher Peter Schmidt. Allerdings hängt die weitere Entwicklung vom Wetter ab.
Auch in Deutschland waren die Sperren zuvor aufgehoben worden. Der Luftraum am zweitgrößten deutschen Flughafen in München war am Sonntag zwischen 15.00 und 21.00 Uhr gesperrt.
Komplette Entwarnung für Dienstag
Ab Dienstag sei mit keinen Beeinträchtigungen mehr zu rechnen. In Österreich sollte der Flugbetrieb laut Pohanka zumindest für die erste Tageshälfte des Montags gesichert sein.
Erstmals wurden am Sonntag auch Teile des portugiesischen Luftraumes wegen der Asche geschlossen. Betroffen von der Vulkanasche in der Luft waren laut Eurocontrol Flughäfen im Norden Portugals, im Nordwesten Spaniens und im Norden Italiens.
Lauda erneut verärgert
Die Lufthansa kritisierte ebenso wie Air Berlin die deutschen Flugverbote als "falsch". Erneut seien für die Entscheidung nur Computersimulationen herangezogen worden. Fly-Niki-Chef Niki Lauda kritisierte die neuerlichen Sperren ebenfalls harsch. Die Asche sei für die Luftfahrt völlig unbedenklich, sagte Lauda.
(apa/red)
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