Mittwoch, 5. Mai 2010

Wiener Festwochen: Festivalpräsident Scholten für Abschaffung der Opernsparte

  • NEWS: Luc Bondy soll die RuhrTriennale übernehmen
  • Festwochen-Intendant bestätigt Angebot für 2015

Den Wiener Festwochen könnten massive Veränderungen bevorstehen. Das
bestätigt Festival-Präsident Rudolf Scholten in der morgen erscheinenden NEWS-Ausgabe. „Perspektivisch" denkt Scholten an die Auflassung der vom Intendanten der Mailänder Scala, Lissner, geleiteten Opernsparte, wenn die derzeitige Führung 2013 aus dem Amt scheidet.

Scholten: „Das heißt nicht, dass keine Opern mehr gespielt werden sollen, aber nicht mehr als Schwerpunkt. Die Festwochen haben mit der Rückwidmung des Theaters an der Wien zum Opernhaus ihre strukturelle Aufgabe erfüllt. So wie die Kunsthalle einmal ein Provisorium der Festwochen war, wurde auch der Opernbespielung des Theaters an der Wien durch die Festwochen der Weg gewiesen.“

Auch die derzeitige Praxis, das Konzertprogramm in Eigenverantwortung von Musikverein und Konzerthaus gestalten zu lassen, stellt Scholten in Frage: „Die Zusammenarbeit mit diesen Institutionen funktioniert sehr gut. Die Frage lautet aber doch, was diese Programme eigentlich mit den Festwochen zu tun haben.“

Intendant Luc Bondy bestätigt das Angebot, 2015 die Leitung der RuhrTriennale zu übernehmen: „Ich habe das Angebot, aber ich muss darüber nachdenken.“

Die ausführliche Story lesen Sie jetzt in NEWS 18/10

5.5.2010 10:10