Tragisches Unglück in Öberösterreich: Zweijähriger Bub in Badewanne gestorben
- Kind erlitt einen Hitzeschock. Mutter eingeschlafen
- Polizei: Fremdverschulden wird ausgeschlossen

Ein schreckliches Unglück hat sich in Antiesenhofen (Bezirk Ried im Innkreis) in Oberösterreich ereignet. Ein zweieinhalbjähriger Bub starb an einem Hitzeschock in der Badewanne. Die Polizei schloss Fremdverschulden aus, berichteten die "Oberösterreichischen Nachrichten" (OÖN).
Die Mutter hatte am Abend mit ihrem Kind gebadet und es dann alleine in der Wanne gelassen. Die Frau soll ins Nebenzimmer gegangen und eingeschlafen sein, hieß es in der Zeitung unter Berufung auf Ermittler. Als sie wieder aufwachte, lag ihr Sohn leblos in der Wanne. Rettungsmaßnahmen waren chancenlos, der Zweieinhalbjährige war tot.
Obduktion: Bub erstickt
Der Bub dürfte laut Obduktion erstickt sein, vermutlich ausgelöst durch einen Hitzeschock, so ein Gerichtsmediziner. Das Kind soll auch einen Infekt gehabt haben. In Kombination mit dem warmen Wasser führte das zum Tod, zitierten die OÖN. Es seien keine klassischen Zeichen eines Todes durch Ertrinken gefunden worden.
Nach Erhebungen des Landeskriminalamtes handle es sich um einen Unglücksfall, auch seien keine Hinweise auf Fremdverschulden festgestellt worden, sagte Sicherheitsdirektor Alois Lißl. In drei Wochen würden die histologischen Untersuchungsergebnisse vorliegen, die nähere Aufschlüsse über die Todesursache bringen sollen.
(apa/red)
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