Abschiebung zweier Nigerianer vollzogen:
Vorgang von friedlichen Protesten begleitet
- 35 Personen protestieren am Flughafen Schwechat
- 21 Menschen durch Fremdenpolizei abgeschoben
·Nigerianer stehen vor der Abschiebung
Fußballverein plant Demo
auf Wiener Flughafen
·Demonstranten über die Straße geschleift
Wien: Überstellung eines Schubhäftlings sabotiert
·Überstellung: Wirbel
auf dem Wiener Gürtel
BILDER: Demonstranten von Polizei weggetragen
·Zogajs dürfen vorläufig bleiben
Verfassungsgerichtshof
setzt Abschiebung aus

Jene zwei Nigerianer, die bei einem Fußballtraining des FC Sans Papiers in Wien Hernals festgenommen worden waren, sind aufgrund negativer Asylbescheide zusammen mit 19 anderen Personen abgeschoben worden. Das erklärte der Direktor der Bundespolizeidirektion Schwechat, Leo Lauber, auf APA-Anfrage. Rund 35 Personen protestierten beim Flughafen Wien-Schwechat friedlich dagegen.
Am Donnerstag vergangener Woche waren die Proteste heftiger ausgefallen: Nach einer Kundgebung mit rund 250 Demonstranten auf dem Hernalser Gürtel in Wien wurden 42 Personen vorläufig festgenommen. Auch heute, Dienstag, wurde für ein Bleiberecht für die Betroffenen demonstriert, für Mittwoch ist eine weitere Kundgebung angesagt. Bei den beiden Schubhäftlingen handelt es sich um einen 25-Jährigen, der sich seit August 2002 in Österreich aufhielt, und einen 21-Jährigen, der seit Juli 2004 hier war.
(apa/red)
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