Wiens Bürgermeister Häupl im NEWS-Talk:
'Was die ÖVP da versucht, ist etwas schäbig'
- Gibt ihr die Schuld an der Präsidentwahl-Beteiligung
- Zur FPÖ: 'Strache war nie besonders hart im Nehmen'

·Blaue Konsequenzen nach Präsidentenwahl
Strache verbreitert Spitze
und rüffelt interne Kritiker
·Am Ende will es niemand gewesen sein
SPÖ & ÖVP streiten über geringe Wahlbeteiligung
Im NEWS-Interview kritisiert Wiens Bürgermeister Michael Häupl die ÖVP, die der SPÖ die Schuld an der niedrigen Wahlbeteiligung bei der Präsidentschaftswahl gibt: "Was die ÖVP da versucht, ist ein bisschen schäbig. Eine Partei, die sich nicht entschließen konnte, einen eigenen Kandidaten aufzustellen und sich nicht dazu entschließen konnte, eine Wahlempfehlung für den Amtsinhaber abzugeben, und nun versucht, das Wahlergebnis kleinzureden und der SPÖ ans Bein zu gehen: Das ist lächerlich in der Sache und schäbig im Auftreten."
Für das Abschneiden der FPÖ bei der Bundespräsidentschaftswahl sei Parteichef Heinz-Christian Strache selbst verantwortlich: "In Wien waren mindestens so viele Plakate von Strache zu sehen wie von Barbara Rosenkranz. Strache trägt trotz erheblicher Absenzen im Wahlkampf eine glasklare Verantwortung. Das ist eine Niederlage des Herrn Strache."
Über dessen angeschlagenen Eindruck nach der Wahl meint Häupl: "Strache war nie besonders hart im Nehmen. Im Austeilen ist er sehr stark, im Einstecken sehr schwach."
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