Weltweiter Musikmarkt 2009 geschrumpft:
Gesamtumsatz um 7 % zurückgegangen
- Digitaler Musikmarkt hingegen um 9 % gestiegen
- Susan Boyle hat weltweit am meisten Alben verkauft
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Der weltweite Musikmarkt ist 2009 um 7 Prozent auf einen Gesamtumsatz von 17 Mrd. Dollar (umgerechnet rund 13 Mrd. Euro) zurückgegangen. Das geht aus von dem internationalen Branchenverband IFPI präsentierten Zahlen hervor.
Die Umsätze am digitalen Musikmarkt sind hingegen neuerlich um 9 Prozent auf 4,3 Mrd. Dollar (rund 3 Mrd. Euro) gestiegen. Das weltweit meistverkaufte Alben stammt von Susan Boyle. Sie konnte von "I Dreamed A Dream" weltweit 8,3 Mio. Stück verkaufen. Auf den Plätzen landeten die Black Eyed Peas (The E.N.D.), und Michael Jackson, von dem es posthum neben "This Is It" zwei weitere Alben in die Top Ten geschafft haben.
USA und Japan mit meisten Rückgängen
13 Ländermärkte erzielten laut IFPI bereits eine Trendumkehr und verzeichneten Umsatzzuwächse, darunter etwa Großbritannien (plus 1,4 Prozent) oder Schweden mit einer Steigerung von 10 Prozent aufgrund massiver Zuwächse am Digitalmarkt. Die größten Umsatzrückgänge wurden in den USA (minus 10,7 Prozent) und Japan (minus 10,8 Prozent) verzeichnet. Die Zahlen für den österreichischen Musikmarkt (ein Minus von 1,6 Prozent, bei einer gleichzeitigen Steigerung bei den Digitalumsätzen von 38 Prozent), mit denen sich Österreich im internationalen Vergleich verbessern konnte, waren bereits seit Anfang März bekannt.
(apa/red)
