Mittwoch, 28. April 2010

"Werden Beitrag leisten": Merkel drängt im Fall Griechenland auf rasche Entscheidung

  • Deutsche Finanzhilfe erst nach Beratungsabschluss
  • Kanzlerin will Vertrauen der Märkte wiederherstellen

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, die Gespräche über Milliarden-Nothilfen für Griechenland rasch zu beenden. Es sei vollkommen klar, dass diese Verhandlungen mit der griechischen Regierung "beschleunigt geführt" werden müssten, sagte Merkel am Mittwoch in Berlin nach einem Treffen mit dem Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn. Sie hoffe, dass die Beratungen "in den nächsten Tagen" beendet würden. Auf Grundlage der Ergebnisse werde die Bundesregierung dann eine Entscheidung über Notkredite für das hoch verschuldete Griechenland treffen.

Dabei gehe es nicht nur um die Lage des südosteuropäischen Landes, sondern um die Stabilität der gesamten Euro-Zone, hob die Kanzlerin hervor. Daher werde sich Deutschland dieser Verantwortung nicht entziehen. Es sei das "Beste und Wichtigste", das Vertrauen der Märkte in Griechenland wieder herzustellen. Dafür will Deutschland nach den Worten Merkels "seinen Beitrag leisten" - allerdings sei auch Griechenland selbst gefordert. Auch Strauss-Kahn mahnte angesichts der "ernsten Situation" rasches Handeln an.

Krisenbewältigung
Im Anschluss trafen sich Merkel und Strauss-Kahn in Berlin mit dem Vorsitzenden der Weltbank, Robert Zoellick, dem Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, sowie dem Generalsekretär der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), Juan Somavia. Thema des Gesprächs sollte offiziell die Bewältigung der Finanzkrise sei. Es dürfte aber auch um die Griechenland-Hilfen gehen.

Vor dem Treffen hatte Merkel erklärt, sie wolle vor weiteren Entscheidungen zur Finanzkrise Griechenlands die Ergebnisse der direkten Verhandlungen des IWF mit dem Land über ein Sanierungsprogramm abwarten.

"Wir haben jetzt im Augenblick erst einmal die Phase, dass der Internationale Währungsfonds und die Europäische Kommission mit Griechenland ein Programm ausarbeiten müssen", sagte Merkel am Mittwoch in Berlin. "Ich hoffe, dass das bis zum Ende der Woche geschieht. Davon hängt dann alles Weitere ab", so Merkel. (apa/red)

28.4.2010 18:27
Vasant, 27. 04. '10 10:04
858 Millionen Euro ...
Wir kriegen neue Steuern und brennen fleißig an die EU
und doe Brüssel Politiker bzw. unsere erhalten für wenig
bis gar keine Leistung teilweise knapp 20.000 Euro im
Monat und dann verblasen wir mal einfach so 858
Millionen?

Sollte man das Geld nicht besser in unser System
anlegen bzw. was passiert, wenn nach Griechenland
das nächste EU Land anklopft und solche Beträge
fordert? Finanziert nun Österreich alle anderen EU
Mitglieder mit, damit wir selbst in den Ruin steuern,
oder haben wir bis ca. 2015 dann fast 50% Steuern
auf all unsere privaten Einnahmen?

Seit der EU ist die Finanzkrise eingeleitet worden
und das ist eine Tatsache, weil man es Managern
und anderen ermöglicht hat sich selbst zu bereichern
ohne Leistungen zu erbringen und jetzt haben wir
alle die Rechnung zu tragen!
galileo2, 26. 04. '10 19:11
unsere arschkricher
möchten den griechen das geld sofort in den a...blasen, ist ja eh nur das geld vom dämliche Steuerzahler. Wir bekommen ein Sparpaket nach den anderen vorgesetzt u die a..löcher von rot schwarz verschenken unser geld an die betrüger Griechenlands.
sidestep, 27. 04. '10 09:50
Re: unsere arschkricher
Mir gefällt zwar die Art sich ausdrücken nicht, dem Sinn nach aber haben Sie vollkommen recht!
Vasant, 27. 04. '10 10:05
Re: unsere arschkricher
Da stimme ich auch zu, aber was zählt denn heute schon
eine Stimme eines Österreichers in Österreich? NICHTS!!
brabus, 26. 04. '10 13:18
Griechenland
Jeder kleine Kreditnehmer, der bei einer Bank ein paar Euro Kredit beantragt wird auf Herz und Nieren geprüft, inwieweit ein Risiko besteht. Und den Griechen würden wir 'ungschaut' die Milliarden nachwerfen ? Deutschland hat Recht, wenn genau geprüft wird - unsere Politiker kommen natürlich nicht auf die Idee. Wie auch ? Setzt ja Verstand voraus.