Mittwoch, 28. April 2010

Homosexualität soll "nicht normal" sein:
Britische Tories schließen Kandidaten aus

  • Umstrittener Sager von Philip Lardner auf Homepage
  • Zweiter homophober Sager bei den Konservativen

Wegen einer schwulen- und lesbenfeindlichen Äußerung haben die britischen Konservativen gut eine Woche vor den Parlamentswahlen einen Kandidaten aus der Partei ausgeschlossen. Der schottische Kandidat Philip Lardner hatte auf seiner Homepage geschrieben, dass Homosexualität "nicht normal" sei. Diese Äußerung sei "zutiefst verletzend und inakzeptabel", erklärte der Chef der schottischen Tories, Andrew Fulton. Lardner sei deshalb aus der Partei ausgeschlossen worden. Die Äußerung wurde inzwischen von seiner Website gelöscht.

Im Rennen um das Amt des Premierministers ist der Vorfall für den konservativen Spitzenkandidaten David Cameron ein neuer Rückschlag. Im vergangenen Monat hatte bereits der in seinem Schattenkabinett als Innenminister vorgesehene Abgeordnete Chris Grayling mit homophoben Äußerungen für Empörung gesorgt. Er hatte sich dafür ausgesprochen, dass es streng gläubigen Christen möglich sein müsse, ihr Bed-and-Breakfast-Angebot homosexuellen Gästen zu verweigern. Grayling entschuldigte sich letztlich für seine Äußerung.

Bei den Parlamentswahlen am 6. Mai gibt einer Umfrage der Homosexuellen-Zeitung "Pink News" zufolge nur knapp jeder zehnte Homosexuelle den Tories seine Stimme. Die Labour-Partei von Regierungschef Gordon Brown kann demnach mit einer Unterstützung von 21 Prozent rechnen; die Liberaldemokraten um Spitzenkandidat Nick Clegg mit 58 Prozent der Stimmen von Schwulen und Lesben.

(apa/red)

28.4.2010 11:01
Vasant, 28. 04. '10 11:17
Burka-Verbot JA!
Wenn ich die GRÜNEN Aussage lese, dann frag ich mich
echt, was die mit Politik zu tun haben?

"Man könne Frauendiskriminierung nicht mit
Bekleidungsvorschriften beseitigen".

Frau Glawischnig ... ist es mit dem Denken wirklich so
schwer? Man kann das natürlich nicht nur mit einem
einzelnen Punkt beseitigen, aber wenn man keinen
Anfang macht, dann wirds auch keine Ende geben!

Von Politikern sollte man sich auch mehr Hirn und
Logik erwarten, aber solche Aussagen disqualifizieren
gewisse Personen in der Politik eindeutig!

Ich will auch keine vermummten Hooligans in unserem
Stadtbild, also brauch ich persönlich auch keine Burka.
Entweder es gelten hier gleiche Rechte für ALLE oder
wir erlauben den Hooligans und Anarchos auch wieder
sich zu "verschleiern". Ist ja auch deren "Brauch";)
voice_88, 30. 04. '10 11:58
Re: Burka-Verbot JA!
Du weist aber schon, dass dein Post mit diesem Artikel rein nichts zu tun hat oder???
brabus, 28. 04. '10 11:16
Lardner
Ein weiteres erschreckendes Beispiel für die Primitivität eines Politikers. Und solche Leute wollen gewählt werden um das Volk zu vertreten.