Erstes BZÖ-Parteiprogramm beschlossen:
Orangen rüsten sich für Nationalratswahl
- Im Mittelpunkt steht dabei der Leistungsgedanke
- Stärkung der Bürgerrechte und Schuldenbremse
·BZÖ: Petzner tritt nun
doch den Rückzug an
Oranger Politiker will sich
auf Kärnten konzentrieren
·BZÖ will in Wien antreten - vielleicht
Vierköpfiges Team soll Häupl den Kampf ansagen

Das BZÖ hat sein erstes offizielles Parteiprogramm beschlossen, die Delegierten haben sich einstimmig dafür ausgesprochen. Mit dem Programm wollen die Orangen ihre rechtsliberale Ausrichtung als "Reformbewegung für den leistungsorientierten Mittelstand" festigen. "Jetzt geht's los!", erklärte Parteiobmann Josef Bucher zum Abschluss des Konvents in Wien.
"Mit diesem Programm werden wir den Beweis antreten und erbringen, dass wir es ernst meinen mit der Zukunft und den Menschen in unserem Land", hatte Bucher zuvor in seiner Rede vor den rund 600 Teilnehmern erklärt. Es sei "alternativenlos". Im Mittelpunkt des Programms steht der Leistungsgedanke: "Leistung muss sich in Zukunft wieder lohnen." Es umfasst etwa die Bereiche Europa, Sicherheit, Soziales, Gesundheit, Bildung und Energie. So pochte Bucher auf die Einführung des Bürgergeldes anstelle der Mindestsicherung, denn damit würde man sich lediglich die Armutsfälle der nächsten Jahre "heranzüchten".
"Die Machtpartei ÖVP steht in meinem Fadenkreuz", so Bucher. Er übte scharfe Kritik an Finanzminister Josef Pröll und bezeichnete es etwa als "abenteuerlich", dass dieser "Baby-Inserate" auf Kosten des Steuerzahlers schalte. "Es ist entscheidend, dass wir eine Schuldengrenze und eine Generationenbilanz einfordern", denn es sei mit einem Schuldenberg in "unermesslicher" Höhe zu rechnen.
Nicht nur die ÖVP, auch FPÖ bzw. FPK bekamen ihr Fett ab. So kehre ausgerechnet nun Unruhe in die FPÖ ein, nachdem die Kärntner Brüder Uwe und Kurt Scheuch mit an Bord sind: "Das ist schon sehr auffällig." Wenn man schon wie Scheuch die EU kritisiere, dürfe man nicht gleichzeitig "die Hand" für landwirtschaftliche Förderungen aufhalten, erklärte Bucher.
(apa/red)
Causa Buwog15:53
KHG-Anwalt verurteiltAnklage wegen Urkundenunterdrückung - Kanzlei weist die Vorwürfe zurück
US-Präsidentschaftswahlen15:05
Romneys Klotz am BeinDer milliardenschwere Investor macht dem Obama-Rivalen das Leben schwer
Altkanzler in Ungarn13:52
Schüssel lobt OrbanEx-Kanzler bei Konferenz in Budapest: "Regierung verdient Achtung für ihre Arbeit"
