Happy Birthday: Die Zweite Republik ist 65!
Österreich feiert Unabhängigkeitserklärung
- Alljährliche Kranzniederlegung in der Burgtor-Krypta
- Faymann erneuert Kritik an ÖVP wegen Hofburg-Wahl
·Am Ende will es niemand gewesen sein
SPÖ & ÖVP streiten über geringe Wahlbeteiligung
·Faymann: "Burka-Verbot ist denkbar"
Maßnahme müsse vorher
"breit diskutiert" werden
·Heinz Fischer bleibt
wohl unter 80 Prozent
Briefwahl: Beteiligung soll auf 53,6 % steigen
·Drei Wahlpartys mit nur einem Gewinner
BILDER: Enttäuschung und Jubel nach der Wahl
·Geben wir einfach dem Wetter die Schuld
NEWS.at-Kommentar zu geringem Wahlinteresse

Die Regierung hat heute der Ausrufung der Zweiten Republik vor 65 Jahren gedacht. Nach der Kranzniederlegung in der Krypta am Burgtor hielt Bundeskanzler Faymann seine Rede anlässlich des Jubiläums erstmals am Heldenplatz. Er warnte davor, den Bundespräsident zum Spielball von kleinlichen Parteiinteressen zu machen. Man werde sich gegen derartigen Schwächungsversuche wehren, so Faymann.
Man werde sich gegen derartigen Schwächungsversuche wehren, so Faymann: In Richtung ÖVP meinte der Kanzler, es sei eine Verpflichtung der Parteien, sich an der Demokratie zu beteiligen. Wohl an die Adresse von FPÖ-Präsidentschaftskandidatin Barbara Rosenkranz gerichtet betonte der Bundeskanzler, dass man keinen Millimeter nachgeben werde gegenüber "geschichtslosen" Mitbewerbern und Distanz halten werde zur politischen Gewalt und der NS-Zeit. Es brauche auch keine Neubewertung des NS-Verbotsgesetzes, weil die alte noch immer Gültigkeit habe, so Faymann.
Nach der Gedenkrede des Kanzlers begaben sich die Minister auf Tuchfühlung mit den Schülern. Sie wurden vom Kanzler dazu eingeladen, der Regierung die Meinung zu sagen und Fragen zu stellen. Innenministerin Maria Fekter (V) interessierte sich u.a. für die Fortgehgewohnheiten der heutigen Jugend und gab ihrerseits auch entsprechende Tipps. (apa/red)
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