Turbulente FPÖ-Party: Chefsekretärin von Strache im Mittelpunkt einer Prügel-Affäre
- profil: Elisabeth Keyl angeblich von Gatten verprügelt
- Security schlug daraufhin Herrn Keyl krankenhausreif
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FPÖ-Jugendfunktionärin verblüfft mit Nichtwissen

Schlägerei bei FPÖ-Party: Die Einladung zum Red Room Clubbing der Wiener Burschenschaft Silesia am 12. März gab sich flott, wenn auch sprachlich etwas holprig: Music by DJ Charly. Dresscode: modisch, sexy, stylish. Eintritt wird verlangt Getränke frei. Location: Pour Platin Lounge, Neubaugürtel 1315. Zahlreiche Mitglieder und Freunde der rechten Recken von Silesia, darunter viele FPÖ-Mitarbeiter, strömten an diesem Abend in das Rotlicht-Etablissement am Wiener Gürtel. Doch das Pour Platin war keine gute Wahl.
Die Party war laut und feucht verlaufen. Gegen drei Uhr Früh setzte ein Tumult ein, der unterschiedlich dargestellt wird. Zahlreiche Augenzeugen sagen: Elisabeth Keyl, wasserstoffblonde Chefsekretärin von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache, sei umschwärmt von betrunkenen Partytigern auf der Bar gesessen. Hubert Keyl, ihr Ehemann und enger Mitarbeiter von Martin Graf, wollte das nicht mehr mit ansehen und griff ein. Er habe seine Frau von der Bar gezerrt. Dabei sei sie zu Fall gekommen. Und Hubert Keyl habe zweimal auf seine am Boden liegende Gattin eingeschlagen.
Security schlug Keyl krankenhausreif
Nun schritt die Security des Pour Platin ein. Die hünenhaften Aufpasser langten nach Hubert Keyl, um ihn aus der Kampfzone zu entfernen. Nun soll Keyl seinen nächsten Fehler gemacht und sich gegen die Hinausschmeißer gewandt haben. Auch seine Frau Elisabeth soll sich mit Stöckelschuhen in der Hand auf die Türsteher gestürzt haben, um ihren Mann zu beschützen. Doch jetzt hagelte es Hiebe für Hubert Keyl, unter denen mehrere Gesichtsknochen zu Bruch gingen und Keyl schwer verletzt liegen blieb.
Als er dann noch über schwere Atemnot klagte, entschlossen sich Partyteilnehmer den Verletzten mit einem Taxi in das AKH zu bringen. Die Ärzte erstatteten Anzeige und behielten Keyl zwei Wochen in stationärer Behandlung. Doch Elisabeth Keyl habe die Sache nicht auf sich beruhen lassen und Verstärkung geholt, erzählen Beobachter. Sie habe das Lokal verlassen, um gegen fünf Uhr wieder zurück zu sein. In Begleitung eines ihrer angeblich besten Freunde, des bekannten Rechtsradikalen Gottfried Küssel. Küssel, so Augenzeugen, sei am Eingang des Pour Platin stehen geblieben, während Frau Keyl lautstark damit gedroht habe, ihren Kontrahenten ein Projektil durch den Schädel jagen zu wollen. Auf Fragen von profil wollte Elisabeth Keyl nicht antworten. Es habe sich um eine private Feier gehandelt, die die Öffentlichkeit nichts angehe.
Mehr zur Prügel-Affäre und was Hubert Keyl dazu sagt, lesen Sie im aktuellen profil 17/10!
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