Dienstag, 27. April 2010

Postler entdeckten Roh-Opium-Schmuggel: Schlugen bei verdächtigen Sendungen Alarm

  • Briefe als Dokumente deklariert, aber viel zu schwer
  • Drei Verdächtige konnten festgenommen werden

Aufmerksamen Postlern im Verteilzentrum Wien-Liesing ist es offenbar zu verdanken, dass nicht nur rund ein Kilo Roh-Opium sichergestellt, sondern auch drei verdächtige Drogenhändler ausgeforscht und festgenommen werden konnten. Wie die Polizei berichtete, waren den Beamten die verdächtigen Briefsendungen aufgefallen. Diese waren als Dokumente deklariert, jedoch ungewöhnlich schwer.

In den Abendstunden des 28. Jänner wurden Mitarbeiter des Postverteilzentrums Liesing stutzig: Ein als Dokument deklariertes Paket war viel zu schwer. Die daraufhin verständigte Polizei öffnete die Briefsendung, in der sich 400 Gramm Roh-Opium befanden. Als Absender wurden falsche Daten angegeben, als Empfänger eine Adresse in den USA angeführt.

Tags darauf wurde abermals ein ganz ähnliches Paket sichergestellt. Es war am Postamt Westbahnhof aufgegeben und enthielt 380 Gramm Roh-Opium. Absender und Empfänger waren dieselben.

Beamte des Landeskriminalamtes Wien führten deshalb eine Überwachung des Postamtes am Westbahnhof durch - und tatsächlich ging ihnen der 31-jährige Masood A. in die Falle. Er hatte den Schlüssel für ein Hotelzimmer bei sich, in dem man kurze Zeit später weitere 220 Gramm Roh-Opium fand.

Im Zuge der Ermittlungen wurde der 49-jährige Manocher N., der dem 31-Jährigen die Drogen verkauft haben soll, ausgeforscht und festgenommen. Dieser erklärte in seiner Einvernahme, die Drogen vom 51-jährigen Ahad N. bezogen zu haben. Auch bei ihm klickten die Handschellen.

(apa/red)

27.4.2010 13:04
Kritiker, 27. 04. '10 22:22
Zufall?
Sind sicher alle drei dem Namen nach waschechte Wiener - oder lieg ich da falsch? *fg*
Wien_1190, 28. 04. '10 11:12
Re: Zufall?
Eh kloa ;)

Und wenn man jetzt sagt das viele "zumeist nicht inländische"(ich weiß das ist eine schöne umschreibung) alle mit drogen dealen wird man wieder als Nazi dargestellt!

Is doch lächerlich, was muss noch passieren das man solche Leute in ihre Länder zurückschickt! Die kommen zu uns geben unseren Kindern Drogen - verdienen sich eine Goldene Nase und inzwischen leben sie von unserem Steuergeld! (denn ich kann mir nicht vorstellen das ein dealer ernsthaft arbeiten geht, bzw einem hochgesteckten beruf nachgeht, somit lebt er - auch wenn nur indirekt - von unserem Geld)


Meiner Meinung nach, 1 Delikt - Abschiebung!! Denn wenn sie das in ihrem Land machen, werden sie dafür umgebracht!! oder gehn für ihr restliches Leben ins Gefängnis, und bei uns? 5-10Jahre haft - wie im Hotel! Funny!
brabus, 27. 04. '10 15:28
Drogenpost
Wird wohl nicht die einzige derartige Postsendung gewesen sein. Wie wärs mit einem Drogenhund im Verteilzentrum ?
Wien_1190, 28. 04. '10 15:37
Re: Drogenpost
Das wär mal ne Idee, nur da bräucht man wieder einen Polizisten von der Hundestaffel usw usw ... somit viel Geldaufwand