Mittwoch, 21. April 2010

'ÖVP hat nichts gegen Fischer vorzubringen'
Heinrich Neisser kritisiert die eigene Partei

  • Ehemaliger NR-Präsident tritt Personenkomitee bei
  • NEWS: Neisser gegen Empfehlung zum Weiß-Wählen

Heinrich Neisser, unbeugsamer Intellektueller in der ÖVP und ehemals 2. Nationalratspräsident, ist neu im Personenkomitee Heinz Fischers. In der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS rügt er seine Partei für die Empfehlung, bei der Bundespräsidentschaftswahl "weiß" zu wählen. "Es ist kein demokratiepolitisches Desaster, wenn eine große Partei keinen Kandidaten aufstellt. Das Problematische ist das Verhalten nach dieser Entscheidung. Jeder kann weiß wählen, aber das von oben zu empfehlen, finde ich nicht gut." Und weiter: "Ich gehe davon aus, dass die ÖVP nichts Gravierendes gegen Fischer vorzubringen hat. Sonst wäre sie ja verpflichtet gewesen, eine Alternative zu bieten."

Ein weiteres Argument Neissers gegen das Weiß-Wählen: "Es wäre gut, wenn dieses Land zeigt, dass der Abstand zwischen Fischer und Rosenkranz möglichst groß ist. Ich möchte mir die Situation ersparen, dass ich im Ausland erklären muss, warum wir so sind."

Mehr dazu lesen Sie im NEWS 16/10

21.4.2010 12:46
Verbesserer, 24. 04. '10 08:54
Wieviel Weichei muß man sein
um die Aktivitäten Fischers bei der Waldheim-Affaire zu vergessen?
Woppo, 21. 04. '10 20:33
Die Wahrheit ! Erwin Pröll sagte nicht ja Und nicht nein,sonst
hätte die ÖVP sicher einen Kanditaten gehabt,durch das hinhalten wurden unterschiedliche Stimmen laut,z.B.von Leitl,Fischler u.s.w ,die Meinnungsumfragen waren auch schlecht,jetzt paste der Erwin und die ÖVP stand ohne Kanditaten da !Dazu kamen dumme Aussagen von Kopf und Ratzenböck ,das diese Idioten empfehlen, weis zu wählen,und nebenbei mit der SPÖ koorlieren,das wissen diese Flaschen scheinbar nicht ! Schüssel hat die Partei besser im Griff gehabt ,wie der Pepi,sein Schweigen bringt der Partei nichts,jeder Vogel,der glaubt sich profilieren zu können reist das Maul auf,und schadet der Partei !