Euro leidet unter der griechischen Tragödie:
Schuldenlast drückt Kurs auf Ein-Jahres-Tief
- Ein Euro notiert inzwischen nur mehr bei 1,32 Dollar
- Expordindustrie darf auf größere Absatzzahlen hoffen

·Griechenland muss nur mehr zugreifen
Europäische Hilfsmittel
für Athen stehen bereit
·Österreicher haben
für Griechen viel übrig
Rettungsplan für Athen
kostet uns 858 Mio. Euro
·30 Milliarden Euro
für Griechenland
Notkredite der Euro-
Gruppe stehen bereit
·Spindelegger begrüßt
Griechenland-Nothilfe
Wichtig für Sicherung der gemeinsamen Währung
·Vertrauen in Athen
schwindet zusehends
Europa arbeitet unter
Hochdruck an Hilfsplan
·Griechenland: Tief-
Punkt der Krise vorbei
Premier Papandreou
sieht Talsohle bewältigt
·Angela Merkel kocht
die Eurostaaten ein
Berlin gibt bei Hilfe für
Griechenland den Ton an
·Europa greift für
Athen in die Tasche
Polit-Poker endet mit
einer Milliardenzusage
Die anhaltende Schuldenkrise Griechenlands hat den Euro erneut auf Talfahrt geschickt. Die Gemeinschaftswährung verbilligte sich auf bis zu 1,3206 Dollar. Damit lag sie rund einen US-Cent unter dem Niveau vom New Yorker Vortagesschluss und dem niedrigsten Stand seit April 2009. Charttechnische Verkaufssignale hätten zusätzliche Verkäufe ausgelöst, sagten Börsianer.
ach der Veröffentlichung der nach oben korrigierten Defizitzahlen für Griechenland war der Euro unter die Marke von 1,33 Dollar gesunken, nachdem er zuvor noch über der Marke von 1,34 Dollar notiert hatte. Auch ein stark ausfallender ifo-Geschäftsklimaindex werde keine Trendwende beim Euro herbeiführen, erwartet die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) in einer Tagesvorschau.
Starke Konjunkturzahlen aus der Eurozone hatten dem Euro nicht geholfen. Der Euro habe angesichts der Griechenland-Krise "massives Abwertungspotenzial". Schon bald könnte die Marke von 1,30 Dollar erreicht werden.
Ausschließlich unerfreulich ist der Kursverfall für die europäische Wirtschaft aber nicht: Speziell die Exportindustrie darf angesichts eines sinkenden Eurokurses auf einen Anstieg der Absatzzahlen hoffen.
(apa/red)
