Freitag, 23. April 2010

Wozu denn arbeiten, wenn man Pornos hat?
In Börsenaufsicht bleibt Zeit für Vergnügen

  • Stundenlanges Pornoschauen bei US-Kontrollbehörde
  • Hat heiße Internet-Ware die Finanzkrise ermöglicht?

Ranghohe und gut bezahlte Mitarbeiter der US-Börsenaufsicht haben ausgerechnet am Höhepunkt der Finanzkrise lieber stundenlang Pornos im Internet angeschaut statt die außer Rand und Bank geratenen Märkte zu kontrollieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine interne Untersuchung der Börsenaufsicht SEC über die vergangenen zweieinhalb Jahre. Angefordert hatte die Ermittlungen der republikanische US-Senator Charles Grassley.

In der Untersuchung ist beispielsweise von einem hochrangigen Juristen die Rede, der sich auf seinem Computer in der SEC-Zentrale in Washington bis zu acht Stunden am Tag Pornos anschaute und sie herunterlud. Als ihm der Speicherplatz auf der Festplatte ausging, brannte er die anzüglichen Videos auf CDs und DVDs, die er in seinem Büro aufbewahrte. Er hat inzwischen seinem Rücktritt zugestimmt.

In 17 der insgesamt 31 ermittelten Fälle handelt es sich der Untersuchung zufolge um höhere Mitarbeiter, die bis zu 222.000 Dollar (165.000 Euro) im Jahr verdienten. Die Zahl der Porno-Vorfälle stieg von zwei im Jahr 2007 auf 16 im Jahr 2008 an. Genau in diese Zeit fiel auch der Beinahe-Zusammenbruch des Finanzsystem. Die ersten Risse im Finanzsystem waren Mitte des Jahres 2007 aufgetreten, Höhepunkt der Krise war der Herbst 2008.
(apa/red)

23.4.2010 09:58
founder, 23. 04. '10 20:58
Typischer Fall von totaler Überforderung
Nur wer von seinen Job total überfordert ist, der sich völling hilfos fühlt, wird sich derart aus der Realität zurück ziehen.
geronimo75, 23. 04. '10 13:33
Wer ohne Sünde, der werfe den ersten Stein
Ein toller Bericht. Er bringt zum Vorschein, was ja eh schon jeder weiss. Sensationsjournalismus lebt prima davon. Ansonst, wer nicht längst schon erkannt hat, dass an diesen sogenannten Schaltzentralen nur Puppen sitzen, die brav nach unbekannten Pfeifen tanzen, tut mir leid, der hat vom Weltgeschehen noch nicht viel mitbekommen. Die Pornoindustrie boomt, und das nicht nur wegen den angeblichen "Ponzen". Auch der kleine Mann von der Strasse guckt sie, doch nach Außen hin verkauft man es als frevelhaft. Das tut man doch nicht, oder? tztz ...
brabus, 23. 04. '10 10:33
Börsenaufsicht
Dass die Börsenaufsicht diesen Namen nicht verdient, war klar. Dass dort aber Menschen sitzen die mit Schuld daran sind, dass viele Leute ihre Existenzgrundlage verloren haben, weil diese 'Aufsichtspersonen' Pornos schaun statt zu arbeiten, wird wohl den einen oder anderen ausrasten lassen. Würde mich nicht wundern, wenn es demnächst Tote in der Börsenaufsicht gibt.
keinauto, 23. 04. '10 10:17
Wozu arbeiten....
Fetten Gehalt und den ganzen Tag Pornos anschauen.
Sowas nennt man einen Tramjob!!!
keinauto, 23. 04. '10 10:18
Re: Wozu arbeiten....
Traumjob!!!