Heute steigt großer Bundesliga-Schlager:
Rapid Wien fordert Tabellenführer Salzburg
- Für Hütteldorfer geht es um allerletzte Titelchance
- NEWS.at-Analyse: Wer wird das Duell gewinnen?
·Rapid vergibt die große Aufhol-Chance
Salzburgern gelingt Ausgleich in Schlussphase
·"Ich bin angespannt, aber nicht nervös"
Ersatz-Goalie Arzberger gegen Rapid gefordert
·Titelchance lebt nur bei einem Sieg weiter
Hofmann: "Müssen gegen
Salzburg gewinnen"

Heute steigt der große Schlager zwischen Red Bull Salzburg und Rapid Wien. Ab 20.30 Uhr können Sie das Spiel im Live-Ticker auf NEWS.at verfolgen. Für die Hütteldorfer geht es um die letzte Chance, die Meisterschaft doch noch für sich zu entscheiden. Wir wagen eine Prognose: Wer wird das Rennen machen?
Derzeit hat der amtierende Meister sechs Punkte Vorsprung auf Rapid Wien. Bei einem Heimsieg könnte der Polster der roten Bullen auf neun Punkte anwachsen und der insgesamt sechste Eintrag auf dem Meisterteller in unmittelbare Nähe rücken. Die Hütteldorfer hingegen werden alles dafür tun, um die Chance auf den Titel doch noch zu wahren. Wer hat nach dem heutigen Abend das bessere Ende für sich? NEWS.at hat die Stärken und Schwächen beider Mannschaften ausgelotet.
Tormann
Mit der schweren Verletzung von Stammkeeper Eddie Gustafsson haben die Salzburger eine wichtige Stütze im Titelkampf verloren. Ersatz-Goalie Heinz Arzberger muss gegen Rapid erst beweisen, dass er einen ebenso verlässlichen Rückhalt darstellt. Auch bei den Hütteldorfern steht derzeit mit Raimund Hedl ebenfalls die Nummer zwei im Tor. Obwohl Helge Payer bereits wieder fit wäre, setzt Coach Pacult weiterhin auf den Ersatzmann. Bei seinen letzen Einsätzen hat Hedl immerhin mehrmals bewiesen, dass in ihm mehr steckt als nur ein ewiger Bankdrücker. Arzberger muss seine Qualitäten wie erwähnt erst unter Beweis stellen.
Zwischenstand: Rapid geht 1:0 in Führung
Abwehr
Auch wenn Abwehr-Bollwerk Sekagya verletzungsbedingt ausfällt, müssen sich die roten Bullen um ihre Defensive keine Sorgen machen. Schwegler, Afolabi, Opdam und Ulmer sind ein gemeinsamer Fels in der Brandung. Nicht umsonst haben die Mozartstädter seit nunmehr 373 Minuten keinen Gegentreffer mehr erhalten. Auch die Rapid-Verteidigung, bestehend aus Dober, Eder, Soma und Thonhofer ist nicht von schlechten Eltern. Mit den Salzburgern können die Wiener allerdings nicht ganz mithalten.
Zwischenstand: Salzburg gleicht zum 1:1 aus
Mittelfeld
Die Salzburger müssen auf den gesperrten Leitgeb verzichten, schicken dafür aber mit Pokrivac, Cziommer und Svento ein ebenfalls eingespieltes Team ins Rennen. Dazu kommt Frankie Schiemer, der im letzten Duell der beiden Top-Teams Rapid-Regisseur Steffen Hofman mit gestrenger Manndeckung zur Verzweiflung brachte. Die Qualitäten von Heikkinen und dem eben erwähnten Hofman braucht man nicht zu erwähnen. Wenn Schiemer es aber auch diesmal schafft, den Fan-Liebling auszuschalten und Tchoyi der eine oder andere Geniestreich gelingt, gibt es im Duell einen eindeutigen Sieger.
Zwischenstand: Salzburg geht mit 2:1 in Führung
Angriff
Die Mozartstädter haben die beiden Führenden der Torschützenliste in ihren Reihen. Zusammen durften Janko (16) und Wallner (18) bereits 34 Mal in Torjubel ausbrechen. Bullen-Coach Stevens setzt jedoch jeweils nur auf einen der beiden Stürmer, Janko hat in letzer Zeit - aus öffentlich nicht genannten Gründen - seinen Kredit beim Trainer verspielt. Jelavic steht den Salzburger Sturm-Kollegen in Sachen Tor-Ausbeute um nichts nach. 15 Tore hat er bereits erzielt, im großen Duell um den Meistertitel könnten noch weitere folgen.
Zwischenstand: Salzburg bleibt mit 3:2 in Führung
12. Mann
Rapid darf wie immer auf die Unterstützung der Fans setzen. Bis zu 2.000 Anhänger werden ihre Mannschaft nach Wals Siezenheim begleiten. An ihnen liegt es bestimmt nicht, dass die Hütteldorfer im Kampf um den Meistertitel derzeit nur noch minimale Chancen haben. Insgesamt werden 25.000 Zuschauer zum großen Schlager erwartet. Den mitunter sehr stillen Salzburg-Fans sollte es somit gelingen, gegen die lautstarken Rapid-Unterstützer anschreien zu können.
Endstand: Salzburg gewinnt das Duell knapp mit 4:3
(tb)
