Freitag, 23. April 2010

Alkohol nur im Austausch gegen Sex:
Spanischer Gefängnisdirektor entlassen

  • Frauengefängnis: Auch zwei Mitarbeiter gefeuert
  • Alkohol oder Telefongespräche für "Dienste" gewährt

Der Direktor eines Frauengefängnisses in Madrid und zwei seiner Mitarbeiter sind entlassen worden, weil sie den Insassinnen im Austausch gegen Sex Vorzüge wie alkoholische Getränke oder Telefongespräche gewährten.

Wie die spanische Strafvollzugsbehörde in der spanischen Hauptstadt mitteilte, wurden zwei weitere Beamte vom Dienst suspendiert. "Die Entscheidung wurde nach der Entdeckung von nicht hinnehmbarem Verhalten getroffen", hieß es in der Mitteilung.

In der Haftanstalt Alcala Meco sind 614 Frauen inhaftiert. Mehrere Vollzugsbeamte sollen den Häftlingen Vorzüge im Tausch gegen sexuelle Beziehungen gewährt haben. Allerdings sollen sie keine Drogen weitergegeben haben, wie die Behörde betonte. Spanische Medien berichteten, die Beamten hätten Alkohol oder den Zugang zu Mobiltelefonen gewährt. Die meisten Frauen sitzen in Alcala Meco wegen Drogenhandels ein.

(apa/red)

23.4.2010 16:25
kirkfrank1, 24. 04. '10 20:16
Buwog KHG
Es wird wohl immer enger für KHG den Strahlemann und früheren Finanzminister. Wenn alles so supersauber abgelaufen ist, wieso wird er dann von seinen früheren Mitarbeitern und Mitstreitern so massiv belastet ? Und wieso schweigt unsere Schüssel untentwegt dazu er war ja zu der Zeit Bundeskanzler und sicherlich auch in die Sache involviert ? Da ist wieder mal was faul.. Wie ging das nochmal "Wo Skandal draufsteht steckt Grasser drin" oder so ähnlich.