Mount Everestberge von Leichen befreien:
Sherpas sammeln Tote aus Todeszone ein
- Seit 1953 kamen mehr als 300 Menschen ums Leben
- Leichenlager wird in 8.000 Metern Seehöhe errichtet

Ein Team von 20 Sherpas will die Leichen von verunglückten Bergsteigern aus der berüchtigten "Todeszone" des Mount Everests bergen. Dazu planen die Bergführer, in Höhe von etwa 8.000 Metern über dem Meeresspiegel ein Lager zu errichten, wie der Expeditionsleiter bekanntgab. Von dort wollen die Sherpas die sterblichen Überreste von mindestens fünf Bergsteigern bergen, die auf dem Weg zum Gipfel ums Leben kamen.
Seit 1953 kamen am Mount Everest mehr als 300 Menschen ums Leben. Wegen des Sauerstoffmangels und des unwegsamen Geländes wurden viele Leichen in mehr als 8.000 Metern Höhe nie geborgen. Alle 20 Sherpas haben den Angaben zufolge den Gipfel mindestens einmal erklommen, einer davon sogar 14 Mal. Der Mount Everest ist mit 8.846 Metern der höchste Berg der Erde.
(apa/red)
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