Rosenkranz überholt auf der rechten Spur:
Strache hält am Wahltag alles für möglich
- FPÖ-Chef sieht seine Hofburg-Kandidatin im Aufwind
- "Heinz Fischer wird deutlich unter 80 Prozent liegen"

·Zahlenspiele mit Barbara Rosenkranz
Wie viel Prozent bekommt
die Hofburg-Kandidatin?
·"Geschichtsstunde" für Frau Rosenkranz
Mahn-Aktion Jugendlicher am Wiener Ballhausplatz
·Ein Typ wie Fischer?
"Das wäre arrogant"
NEWS.at-Interview mit dem Bundespräsidenten
·NS-Lieder bei einem
Rosenkranz-Auftritt
profil: Fragwürdige Rede
bei Sonnwendfeier 2008
FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache sieht die freiheitliche Bundespräsidentschaftskandidatin Barbara Rosenkranz "auf der Überholspur". Ein Wahlziel wollte er wenige Tage vor der Wahl allerdings nicht nennen: "Es ist alles möglich. Warten wir das Wahlergebnis ab." Der Parteiobmann geht aber davon aus, dass der "noch" amtierende Präsident Heinz Fischer "deutlich unter 80 Prozent" erreichen wird.
Auch Generalsekretär Herbert Kickl ist "guter Dinge, dass der vor Wochen eingeleitete Überholprozess" am Sonntag zu einem guten Ende gebracht wird. Er rechnet damit, dass Fischer seine "aufgesetzte Gelassenheit" verlieren werde. Strache unterstellte Fischer "Abgehobenheit", die von der Bevölkerung abgelehnt werde. Nachdem Rosenkranz in den vergangenen Wochen eine "irrsinnige Kampagnisierung" gegen ihre Person erleben habe müssen, befinde sich die FPÖ nun auf der Überholspur, so der Parteiobmann.
Noch vor etwa einer Woche bezifferte die freiheitliche Kandidatin Barbara Rosenkranz ihr Wahlziel mit mehr als 17 Prozent. Zuvor hielt ihr Chef Strache sogar 35 Prozent für möglich. Fünf Tage vor der Wahl schwiegen sich die Freiheitlichen zu konkreten Wahlzielen allerdings aus.
(apa/red)
