Produktion des 23. Bond-Filmes gestoppt:
"Wir wissen nicht, wann es weitergeht"
- Finanzprobleme der überschuldeten MGM-Studios
- MGM steht zum Verkauf. Gebote noch zu niedrig
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Ghetto-Drama geht ans Herz und an die Nieren
Das nächste James-Bond-Abenteuer lässt weiter auf sich warten: Wegen der Finanzprobleme des überschuldeten MGM-Studios sei die Produktion der 23. Bond-Folge auf Eis gelegt worden, teilten die Produzenten nach Angaben des US-Branchenblattes "Variety" mit.
"Wir wissen nicht, wann die Produktion weitergeht und haben keinen Termin für den Kinostart von 'Bond 23'", hieß es in einer Mitteilung der langjährigen Bond-Produzenten Michael G. Wilson und Barbara Broccoli.
Drei Drehbuchautoren
Im vergangenen Juni hatte das Duo drei Drehbuchautoren für das nächste 007-Abenteuer bekanntgegeben. Sie nannten Peter Morgan, der zuletzt das Skript für "Frost/Nixon" lieferte, sowie Neal Purvis und Robert Wade, die sich bereits die Bond-Filme "Ein Quantum Trost" und "Casino Royale" ausdachten.
Sam Mendes als Regisseur gehandelt
Im Jänner verlautete aus Hollywood, dass der britische Regisseur Sam Mendes ("Zeiten des Aufruhrs") um den Regie-Posten verhandeln würde. Eine offizielle Bestätigung durch das Studio MGM gab es allerdings nicht. Den letzten Bond-Streifen "Ein Quantum Trost" - mit Daniel Craig als Geheimagent 007 - brachte Marc Forster 2008 auf die Leinwand.
MGM wegen Schulden zum Verkauf
Das Filmstudio Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) steht wegen seiner drückenden Schuldenlast zum Verkauf. Es gehört einer Gruppe von Finanzinvestoren und Medienunternehmen, darunter der japanische Elektronikkonzern Sony und der Kabelanbieter Comcast. Sie hatten das Filmstudio 2005 für fünf Milliarden Dollar übernommen. Bisherige Gebote lagen unter den Erwartungen der Gläubiger.
(apa/red)

