Kleinkind kommt in Flammen ums Leben:
Zweieinhalbjährige verbrennt im Gitterbett
- 30 Feuerwehrleute konnten die Kleine nicht retten
- Enorme Rauchentwicklung aus dem Erdgeschoß

Bei einem Wohnungsbrand in der Osttiroler Bezirkshauptstadt Lienz ist ein zweieinhalbjähriges Mädchen in seinem Gitterbett gestorben. Das gab die Polizei bekannt. Mutter und Großmutter des Kindes wurden mit einem schweren Schock ins Krankenhaus eingeliefert.
Kurz vor Mittag wurden die Einsatzkräfte wegen des Brandes in den südlichen Stadtteil gerufen. Die Mutter hatte das Kind niedergelegt und war in die Küche gegangen. Dort bemerkte sie laut ORF plötzlich Rauch, der aus dem Kinderzimmer kam.
Trotz Hilfe der Nachbarn konnte sie die Tür wegen des entstandenen Unterdrucks nicht mehr öffnen. Erst der Feuerwehr gelang es, diese aufzubrechen. Als die Tür aufging, drang dichter, schwarzer Qualm aus dem Zimmer. Die Rauchentwicklung sei enorm gewesen, erklärte ein Sprecher der Feuerwehr. Die Mutter brach noch am Unfallort zusammen. Mehr als 30 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Lienz sowie vier Fahrzeuge standen im Einsatz. Die Ursache des Feuers war vorerst noch ungeklärt.
(apa/red)
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