Mittwoch, 19. Mai 2010

AdvertorialCocooning – die Lust am Zuhause genießen!
Der neue Trend lässt Indoor-Artikel boomen

  • Trendpapst Horst W. Opaschowski: Freizeit, die nichts
  • kostet, erhält einen komplett neuen Stellenwert

Cocooning heißt der Trend, der die Menschen zuhause bleiben lässt. „Sich einpuppen“ und den Lärm des Tages draußen lassen. Doch dafür ist eine wohlige und gemütliche Umgebung unerlässlich.

Wenn Gustav Nordeck nach zehn Stunden Verhandeln am Telefon und Dauermailschreiben in seine Drei Zimmer Wohnung nach Hause kommt, wird er zum Stubenhocker. Chillen auf dem Sofa, ein gutes Buch oder ab in die Badewanne. So wie der 30 -jährige die Lust am Zuhause wieder entdeckt, ergeht es vielen anderen.

Trend in Zeichen der Krise
Cocooning heißt der Trend, der langsam zum Dauerbrenner wird. Schon in den 80ern wusste die amerikanische Trendforscherin Faith Popcorn über den zunehmenden Wunsch der Menschen zu berichten, sich in die eigenen vier Wände zurückzuziehen. Vor allen Krisenzeiten steigern das Bedürfnis nach Sicherheit, Schutz und Harmonie. Freizeit, die nichts kostet, erhält einen neuen Stellenwert, wird zur Entspannung. „Zur Ruhe kommen ,in Ruhe gelassen zu werden und sich in Ruhe pflegen, deuten auf einen Einstellungswandel hin, der Wohnen und Wohnumfeld wieder stärker in das Zentrum der persönlichen Lebensqualität rückt, so der deutsche Trendpapst Horst W. Opaschowski. Anders ausgedrückt: Cocooning bedeutet nichts anderes als dass die Menschen weniger ausgehen und damit auswärts weniger ausgeben. Die freien Mittel werden in der Krise stattdessen in Dinge investiert, die den Wohlfühlfaktor zu Hause steigern. Und die Cocooner lassen sich ihre In Door Artikel etwas kosten.

In Door Artikel gefragt wie nie
Die Hersteller von Möbel, Fertiggerichten, elektronischen Geräten oder Haushaltswaren können trotz Krise auf überdurchschnittlich hohe Umsatzzuwächse hinweisen. Integrierte Flachbildschirme, riesige Sofalandschaften oder Wellness-Sets fürs Bad finden reissenden Absatz. Der Discounter Lidl hat die Zeichen des Cocoonings in Zeiten der Krise entdeckt und setzt auf Wohn-und Wohlfühlangebote fürs kuschelige Zuhause. Ein Flachbildschirm um 239 Euro, die Sauna um 1280 Euro oder Garderobe mit Kommode als Schnäppchen um 29,99 Euro. Cool ist, wer auf „Cosy Places“ steht und was früher als spießig galt, liegt nicht nur bei Familien, sondern auch bei Singles im Trend. Also wird das zuhause schön gemacht. Und das geht auch mit ganz einfachen Mitteln.

Wohlfühlen leicht gemacht
Teppiche vermitteln ein Wohlgefühl. Alte Perserteppiche und Kelims feiern zurzeit ein Comeback. Wer es lieber modern mag, setzt auf Modelle aus Schurwolle in Naturfarbenem oder wildem Muster.

Auch die Wandfarbe spielt eine große Rolle als Wohlfühlfaktor. Doch in welchen Farbtopf soll man greifen? Aus verschiedenen wissenschaftlich belegten Gründen, die mit unserer Wahrnehmung von Licht zusammenhängen, scheinen Farben wie Rot, Gelb oder Orange uns eher willkommen heißen. Kühle Farben wie Blau, Grau oder Violett wirken distanzierter, manchmal sogar beunruhigender.

Auch auf die richtige Beleuchtung ist zu achten. Lieblingsplätze brauchen schönes und sinnvolles Licht. Richtig positionierte Stehlampen können ein ganzes Zimmer retten. Im Trend liegen jetzt wieder gröbere Stoffschirme.
Um sich zuhause gut zu fühlen, reichen auch ein paar Kissen und eine schöne Tagesdecke.

Manchmal fühlt sich Gustav Nordeck wie eine Schildkröte. Sie ist das Sinnbild des Cocooning Trends. Außer Haus lugt er nur noch vorsichtig aus seinem Panzer hervor und freut sich, wenn er am Abend wieder in sein warmes Nest zurückkommt. Bei ihm und vielen anderen hat das Cocooning voll eingeschlagen.

19.5.2010 12:33