Groß-Ausverkauf rund um den Wörthersee:
Hypo verschleudert ihre Prestigeimmobilien
- FORMAT: Beispiellose Geldvernichtung unter Haider
- Beim Schlosshotel Velden droht Verlust von 77 Mio.

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Ein neuer exklusiv FORMAT vorliegender Bericht belegt erneut die beispiellose Geldvernichtung, die unter den Hypo-Bossen der Ära Jörg Haider stattgefunden hat.
So heißt es in einem Hypo-Aufsichtsratsprotokoll zum "Sondersachverhalt Verkauf KHBAG (Kärntner Holding Beteiligungs-AG)-Gruppe", dass die Bank mit einem "Gesamtverlust von 101 Millionen Euro" rechnen muss.
Der Rekordverlust ist in erster Linie auf das "Schlosshotel Velden" und die dazugehörigen Privatwohnungen ("Residenzen") zurückzuführen. In das Prestigeprojekt des verstorbenen Kärntner Landeshauptmanns Jörg Haider butterte die Hypo rund 131 Millionen Euro. Die derzeit bestbietende Gruppo Serramarina will maximal 54,3 Millionen Euro bieten, was für die Bank fast 77 Millionen Euro Verlust bedeutet.
Weitere Liegenschaften
Neben dem Schlosshotel würde die Gruppo Serramarina auch das Congresshotel Villach und das Blumenhotel St.Veit sowie die Golfplätze Finkenstein und Seltenheim sowie vier Grundstücke in Tröpolach (3,75 Millionen Euro) und die See-Immobilie "Lamplhof" (5,58 Millionen) übernehmen.
In der Angebotsübersicht finden sich noch andere Promifamilien, die beim Ausverkauf am Wörthersee wohl leer ausgehen werden. Konkret bietet die Industriellenfamilie Goëss-Saurau (Murhof Gruppe) 2,6 Millionen Euro für die Golfplätze. Gusto aufs Green hat auch Joachim Knehs. Der Schwiegersohn von Exkanzler Franz Vranitzky bietet über seine Beteiligungsfirma Initium drei Millionen und damit für diesen Teil ebenfalls mehr als die Italiener.
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