George Washington ein Buchdieb? Bücherei
wartet seit 220 Jahren auf entlehnte Bände
- Erster Präsident der USA bei Buchrückgabe säumig
- Bibliothek verzichtet nun freiwillig auf Strafgebühren

Der erste US-Präsident, George Washington (1789-97), taugt wohl nicht als Vorbild für Kunden von Bibliotheken: Seit 220 Jahren wartet eine Bücherei in New York darauf, von Washington zwei Werke zurückzubekommen. "Law of Nations" (Gesetz der Nationen) und einen Band über die Debatten des britischen Unterhauses ist der Staatsmann schuldig geblieben - und das seit dem 2. November 1789. Die Strafgebühren dürften sich mittlerweile zu einem schmerzlichen Betrag summieren.
Doch die New York Society Library würde freiwillig darauf verzichten. Nur die Bücher, die hätten sie gerne zurück, sagt der Chef der Institution.
(apa/red)
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