Airbus landete mit brennenden Reifen: Prekäre Notlandung nach Triebwerksausfall
- Hongkong: Maschine der "Cathay Pacific" betroffen
- Acht der 322 Insassen bei Evakuierung verletzt

Glimpflicher Ausgang eines Horrorflugs mit Triebwerksausfall und brennenden Reifen: Bei der Notlandung eines Airbus A330 auf dem Flughafen Hongkong sind acht der 322 Insassen verletzt worden. Ein Manager der betroffenen Fluggesellschaft Cathay Pacific, Tony Tyler, bezeichnete den Vorfall als "überaus ernst".
Schon kurz nach dem Start zu dem viereinhalbstündigen Flug von Surabaya (Indonesien) nach Hongkong hatte es Probleme an einem der beiden Triebwerke gegeben, für den Weiterflug mussten die Besatzung darauf verzichten. Der Pilot flog dennoch weiter, da sich eine derartige Maschine auch mit einem Triebwerk noch sicher in der Luft halten lässt.
In der kritischen Phase des Landeanflugs auf Hongkong lief jedoch auch das verbliebene Triebwerk nicht mehr einwandfrei, so dass sich die Piloten von Flug CX780 zu einer Notlandung mit hoher Geschwindigkeit entschlossen. Sechs Reifen des Fahrwerks platzten dabei. Durch die Notbremsung begannen zudem Flammen aus dem Fahrwerk zu züngeln, die von der bereitstehenden Feuerwehr aber schnell gelöscht wurden.
Die meisten Verletzungen gab es, als Passagiere bei der Evakuierung über Notrutschen aus dem Flugzeug auf den Boden sprangen. "Es war ganz schön bockig und furchteinflößend in der Luft und ich bin froh, dass wir nun sicher sind. Eine Menge Leute an Bord standen unter Schock", sagte ein Passagier später dem Rundfunksender RTHK. (apa/red)
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