Freitag, 9. April 2010

Auch Atmen kann gefährlich werden:
US-Arzt warnt vor Atmung durch den Mund

  • Jefferson: Vor allem Kinder mit Allergien betroffen
  • Schlafprobleme und Konzentrationsstörungen möglich

Auch Atmen kann gefährlich werden. Zumindest wenn es nach dem US-Zahnmediziner Yosh Jefferson geht: Gerade Allergiker atmen im Frühjahr angesichts verstopfter Nasen häufig durch den Mund. Diese Atmung könne auf Dauer insbesondere bei Kindern die Gesundheit gefährden, mahnt Jefferson.

Sie beeinträchtigt demnach die Entwicklung der Zähne, des Zahnfleischs und des Gesichts. Zudem können die aus der Mundatmung resultierenden Schlafprobleme das Wachstum beeinträchtigen, motorische Unruhe auslösen und die Leistungen in der Schule schmälern.

Schlafprobleme möglich
"Kinder, die durch den Mund atmen, schlafen gewöhnlich nicht gut, weshalb sie tagsüber müde sind und sich möglicherweise schlechter konzentrieren können", sagt der Arzt aus Mount Holly im US-Staat New Jerssey. Geringe Sauerstoffkonzentrationen im Blut können demnach auch den Blutdruck in die Höhe treiben.

Gerade Zahnmediziner, die ihre Patienten gewöhnlich regelmäßig zu Gesicht bekommen, sollten auf die Ursache der Mundatmung achten. Möglicherweise seien etwa Mandeln oder Polypen geschwollen oder die Atemwege durch die Nase behindert, betont Jefferson im Fachblatt "General Dentistry".

(apa/red)

9.4.2010 13:53
keinauto, 13. 04. '10 08:15
Mund atmen!
Ja, die Welt steht fei nima lang!!