Heinz Fischer hat allen Grund zur Freude:
Liegt laut Umfragen schon bei 82 Prozent
- Rosenkranz darf mit höchstens 14 Prozent rechnen
- 4 bis 6 Prozent würden den Christen Gehring wählen

·Die unheimliche Tour des Doktor Fischer
Bundespräsident reiste in den idyllischen Seewinkel
·Strache lässt seine
Kandidatin hängen
Wahlkampfauftakt von
Rosenkranz ohne FP-Chef
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Christlicher BP-Kandidat erntet Kritik der Kirche
Heinz Fischer hat allen Grund zur Freude. Der Amtsinhaber liegt laut aktuellen Umfragen zur Bundespräsidentenwahl unaufholbar bei 82 Prozent. FPÖ-Kandidatin Barbara Rosenkranz ist hingegen deutlich abgestürzt. Nur 12 bis 14 Prozent würden ihr ihre Stimme geben. Rudolf Gehring liegt derzeit bei 4 bis 6 Prozent.
Barbara Rosenkranz kommt laut einer Gallup-Umfrage (400 Befragte, 8./9. April) für die Tageszeitung "Österreich" auf 14 Prozent. Karmasin Motivforschung errechnete für Rosenkranz 12 Prozent, wie das Nachrichtenmagazin "profil" berichtet. Rudolf Gehring von der Christlichen Partei würde demnach 4 (Gallup) bis 6 (Karmasin) Prozent schaffen.
In der Gallup-Umfrage geben nur 44 Prozent der deklarierten FPÖ-Wähler an, Rosenkranz wählen zu wollen, immerhin 25 Prozent wollen für Fischer stimmen. Bei den ÖVP-Wählern tendieren 64 Prozent zu Fischer, nur 8 Prozent zu Rosenkranz.
In Vorarlberg sind die Werte etwas anders. Meinungsforscher Edwin Berndt hat im Auftrag der "Vorarlberger Nachrichten" 72 Prozent für Fischer, 19,5 für Rosenkranz und 8,5 für Gehring erhoben. Nahezu jeder dritte Vorarlberger (29 Prozent) will allerdings keinen der drei Kandidaten wählen. Elf Prozent halten sich bedeckt, 14 Prozent sagen, sie würden noch nicht wissen, wen sie wählen. Somit lassen sich 54 Prozent der Befragten nicht zuordnen, sagt Berndt.
(apa/red)
