Strache lässt seine Kandidatin hängen:
Rosenkranz-Wahlauftakt ohne den FP-Chef
- Freiheitlicher schützt 'dringliche familiäre Gründe' vor
- Hunderte Besucher bei Wahlkampf und Demonstration

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Stark und durchaus sichtbar ist das Polizeiaufgebot in der St. Pöltner City gewesen. Parallel zur FPÖ-Veranstaltung anlässlich des Wahlauftaktes von Präsidentschaftskandidatin Rosenkranz ging eine Kundgebung "Nulltoleranz der Intoleranz" in Szene. Den Veranstaltern kam jedoch eines ihrer "Opfer" abhanden: FPÖ-Chef Strache sagte sein Auftreten im letzten Moment ab.
Strache könne "aus kurzfristig eingetretenen dringlichen familiären Gründen" nicht an der Veranstaltung teilnehmen, informierte die FPÖ. An allen weiteren Wahlveranstaltungen, bei denen sein Kommen avisiert sei, werde Strache selbstverständlich gemeinsam mit Rosenkranz auftreten.
Die Polizei hatte auf die Veranstaltungen bereits im Vorfeld reagiert. Für den Bereich Riemerplatz wurde am Mittwoch ein "Platzverbot" kundgetan und die FPÖ-Veranstaltung damit geschützt. Es sei anzunehmen, "dass eine allgemeine Gefahr für Leben oder Gesundheit mehrerer Menschen oder eine allgemeine Gefahr für das Eigentum oder Umwelt in großem Ausmaß entstehen wird."
Hunderte Besucher beim Wahlkampfauftakt
Das "Platzverbot" galt ab dem Nachmittag. Abgesehen von Organen des öffentlichen Sicherheitsdienstes durften sich in einem genau definierten Bereich u.a. nur Angehörige von Einsatzorganisationen, Vertreter von Behörden, Anrainer, Veranstalter und Personen, die am Wahlauftakt von Barbara Rosenkranz teilnahmen und mitwirkten, sowie akkreditierte Medienvertreter aufhalten.
Am Wahlauftakt von FPÖ-Bundespräsidentschaftskandidatin Barbara Rosenkranz auf dem Riemerplatz nahmen laut Polizei etwa 400 Personen teil. Bei der Veranstaltung "Nulltoleranz der Intoleranz" auf dem nahen Rathausplatz, die länger dauerte, waren es seinen Angaben zufolge rund 300.
(apa/red)
