Straches Kritik prallt an Rosenkranz ab:
"Ich werde noch einmal mit ihm reden"
- FPÖ-interner Zwist nach "unpräzisen Aussagen"
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kritisiert FPÖ-Kandidatin
Barbara Rosenkranz, FPÖ-Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten, nimmt die von Parteichef Strache geäußerte Kritik an ihrer Person gelassen. Strache hatte erklärt, dass die Aussagen der Kandidatin zum Verbotsgesetz "nicht sehr präzise" gewesen seien. "Ich habe nicht die Aufhebung des Verbotsgesetzes gefordert, ich werde noch einmal mit ihm darüber reden", erklärte Rosenkranz.
In dem Gespräch wolle sie Strache darlegen, "wie das gelaufen ist." Schützenhilfe erhielt die niederösterreichische Landesrätin vom Kärntner FPK-Parteichef Uwe Scheuch. "Die mediale Hetzkampagne hat gezeigt, dass man eine tadellose Politikerin schlecht machen will", erklärte Scheuch und ortete auch "bewusstes Kampagnisieren und bewusste Falschmeldungen".
Rosenkranz trat anlässlich eines "Kärnten-Tages" gemeinsam mit Scheuch vor die Presse. Wahrend FPÖ-Chef Strache ein Ergebnis von 35 Prozent für Rosenkranz bei der Wahl am 25. April nicht ausschließt, erwartet sich Scheuch in Kärnten "zwischen 20 und 30 Prozent." "Schön wäre es, das beste Ergebnis eines freiheitlichen Kandidaten zu erreichen", meinte Rosenkranz. Dass die FPÖ-Kandidatin polarisiert und noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten ist, zeigte ein Spaziergang von Scheuch und Rosenkranz über den Klagenfurter Benediktinermarkt. Neben viel freundlichem Händeschütteln waren auch etliche Marktbesucher zu beobachten, die offensichtlich fluchtartig vor den Wahlkämpfern das Weite suchten. (apa/red)
