Rosenkrieg endet mit einer Gasexplosion:
Ex-Mann sägte eine Gas-Leitung im Keller an
- 42-Jährigem droht Anklage wegen versuchten Mordes
- Haus schwer beschädigt. Frau & Kinder in Notquartier

Eine Gasexplosion, die sich in Fernitz (Bezirk Graz-Umgebung) ereignet hat, dürfte nach Angaben der Polizei vom Ex-Mann der Bewohnerin verursacht worden sein. Teile des Hauses wurden dabei zerstört, die Frau und ihre drei Kinder blieben unverletzt, erlitten aber einen Schock. Wie erste Ermittlungen ergaben, hatte der Täter die Gasleitung im Keller angesägt. Er wurde bei der Explosion leicht verletzt.
Hintergrund der Tat soll ein seit Jahren andauernder Beziehungsstreit sein. Das Paar ist seit vier Jahren geschieden, trotzdem gab es angeblich ständig Probleme. Der 42-Jährige kam ins Haus und lockte seine Frau unter einem Vorwand in den Keller. Dort dürfte er die Gasleitung angesägt und das Gas-Luft-Gemisch zur Explosion gebracht haben.
Seine Exfrau bemerkte, dass etwas nicht stimmte und rannte noch vor der Explosion mit den Kindern aus dem Haus. Der Mann lief nach der Explosion trotz seiner Verletzungen weg. Er wurde ungefähr eine Stunde später von der Polizei festgenommen und ins Krankenhaus gebracht. Das Haus wurde schwer beschädigt, die Familie wird nun in einem Notquartier untergebracht. Dem 42-Jährigen könnte nun eine Anklage wegen versuchten Mordes drohen.
(apa/red)
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