Vermisste Alpinisten wohlauf gefunden:
Quartett überlebte drei Tage lang im Eis
- Helikopter rettete Deutsche im Großvenediger-Gebiet
- Wanderer außer ein paar Erfrierungen kaum verletzt

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"Osterwunder" im Großvendiger-Gebiet: Vier seit Samstag vermisste deutsche Schneeschuhwanderer sind wohlbehalten geborgen und zu Tal geflogen worden. Das Quartett sei sehr gut beisammen und wurde ins Krankenhaus Lienz gebracht, schilderte Bergretter Estolf Müller. Unter ihnen befindet sich auch der Baubürgermeister von Pforzheim (Baden-Württemberg), Alexander Uhlig.
Die Bergsteiger wurden unterhalb der Venediger Scharte vom Hubschrauber des Innenministeriums der Flugeinsatzstelle Klagenfurt "Libelle FLIR" geborgen und zu Tal geflogen worden. Das Quartett sei sehr gut beisammen und wurde ins Krankenhaus Lienz gebracht, sagte Müller.
Gute Bergausrüstung
Die Bergsteiger hätten mit den Kräften sehr gut hausgehalten. Die Urlauber haben sich die Getränke und das Essen kameradschaftlich aufgeteilt. "Sie haben sich hervorragend verhalten und ihr Not-Biwakquartier aufgestellt - da dürfte ihnen ihre Bergerfahrung sehr zu gute gekommen sein." Auch die Bergausrüstung sei sehr gut gewesen, denn ansonsten hätten sie bei diesen Wetterverhältnissen (Neuschnee, starker Wind und eisige Kälte) nicht so gut überlebt. Außer ein paar Erfrierungen seien sie nicht verletzt, sagte Müller.
Es handle sich um eine "unglaublich spaltenreiches Gebiet", in dem es in den vergangenen beiden Tagen mindestens 50 Zentimeter Neuschnee gegeben habe, berichtete der Einsatzleiter der Bergrettung Matrei, Peter Ladstätter. Der Schnee habe sich aber durch Windverfrachtungen ungleich höher aufgetürmt. Die vier gruben sich eine Schneehöhle und rückten eng zusammen, was dazu führte, dass man minimalen Wärmeverlust in Kauf nehmen musste, erklärte der Bergretter. Der Pforzheimer Baubürgermeister habe zu den stärksten der Gruppe gezählt, sagte Ladstätter.
(apa/red)
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