Der Osterhase lässt die Kassen klingeln:
Für Geschenke wird tief ins Börserl gegriffen
- Handel rechnet allein bei Süßigkeiten mit 25,3 Mio.
- Konsumanstieg der letzten Jahre stimmt optimistisch

·Zu Ostern verzehren wir rund 50 Mio. Eier
Das sind sieben Prozent des Jahresverbrauchs
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Mann wirklich?
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Süße Geschenke und gequälte Osterlämmer
Wenn es Ostern nicht gäbe, müsste man es erfinden: Alljährlich lässt die Osterzeit Kinderaugen glänzen und Kassen klingeln. Da die Österreicher zu Ostern immer spendabler werden, ist das Auferstehungsfest für den Handel längst zum verlässlichen Umsatzbringer geworden. Und das Ende der Fahnenstange ist nicht in Sicht - bei Süßwaren hat Ostern sogar bereits Weihnachten hinter sich gelassen.
In den Wochen vor Ostern 2009 haben die Österreicher Leckereien im Wert von rund 25,3 Mio. Euro gekauft. Damit ist Ostern für den Handel umsatzmäßig wichtiger als Weihnachten. Allein für Schokoladehasen machten die Österreicher im Vorjahr 11,8 Mio. Euro locker - fast eine Million mehr als im Jahr 2008.
Nicht lumpen lassen sich die heimischen Osterfans auch, wenn es um Eier geht: Rund um Ostern werden knapp 50 Millionen Eier gekauft, im Durchschnitt darf jeder Österreicher auf sechs Eier zurückgreifen.
Wiener geben 44 Millionen aus
Insgesamt erwartet der Wiener Handel zu Ostern huer einen Umsatz von 44 Millionen Euro. "Mit durchschnittlich 51 Euro geben die Wienerinnen und Wiener heuer etwas mehr aus als im Vorjahr", zeigt sich Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, erfreut.
Für ganz Österreich liegen zwar noch keine Zahlen vor, immerhin stimmt der Konsumanstieg der letzten Jahre den Handel aber optimistisch: Wurden 2007 noch 231 Mio. Euro für Ostergeschenke ausgegeben, waren es im Krisenjahr 2009 bereits 291 Millionen. Weihnachten sollte sich also besser warm anziehen!
(apa/red)
