Ein fabelhafter Start ins Osterwochenende:
"Sojus"-Raumschiff brach Richtung ISS auf
- Kasachstan: Raketen startete mit 13.000 km/h
- Eine Astronautin und zwei Kosmonauten an Bord

Mit einem Bilderbuchstart in den kasachischen Himmel ist ein "Sojus"-Raumschiff mit einer NASA-Astronautin und zwei russische Kosmonauten an Bord zur Internationalen Raumstation (ISS) aufgebrochen. Die Amerikanerin Tracy Caldwell Dyson und ihre russischen Kollegen Alexander Skworzow und Michail Kornjenko sollen an der ISS andocken und bis September in der Raumstation bleiben.
Der Start in Baikonur erfolgte pünktlich um 06.04 Uhr MESZ, die gewaltigen Trägerraketen katapultierten die Raumfahrer mit 13.000 Kilometern pro Stunde ins All. Die ISS-Besatzung wird dann auf sechs Personen verdoppelt - derzeit halten sich ein Amerikaner, ein Russe und ein Japaner in dem Orbitalkomplex auf. Die drei Neuankömmlinge sollen sechs Monate bleiben. Eine der Hauptaufgaben für das Team wird es sein, das nicht mehr richtig funktionierende Wasser-Aufbereitungssystem an der ISS zu reparieren. Auch stehen zahlreiche wissenschaftliche Experimente auf dem Programm.
Am Montag soll mit der US-Raumfähre "Discovery" der nächste Flug zur ISS folgen. Das Shuttle soll mehrere Tonnen Ausrüstung in das Weltraumlabor transportieren.
Der Start der Sojus-Rakete erfolgte wegen der tödlichen Terror-Anschläge auf die Moskauer U-Bahn und im Nordkaukasus diese Woche unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen. Bewaffnete Spezialkräfte patrouillierten rund um die Uhr rings um die Startrampe auf dem russischen Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan. (apa/red)
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