21 Babyleichen in chinesischem Fluss:
Offenbar Spitalsmitarbeiter verantwortlich
- Kleinkinder mit Erkennungszeichen an den Füßen
- Laut Berichten abgetriebene Babys unter Opfern

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In einem Fluss im Osten Chinas sind mehr als 20 Babyleichen entdeckt worden, die offenbar von Mitarbeitern eines nahe gelegenen Krankenhauses in den Fluss geworfen wurden. Die vermutlich verantwortlichen Ärzte seien alle suspendiert worden, teilten die Behörden mit. Insgesamt seien in dem Fluss in der Nähe der Stadt Jining 21 Babyleichen gefunden worden. Acht von ihnen hatten an den Füßen noch Erkennungszettel des Universitätskrankenhauses von Jining.
Ersten Ermittlungen zufolge waren drei der Babys schwer erkrankt ins Krankenhaus eingeliefert worden, konnten aber nicht gerettet werden. Die Identität der anderen Kinder blieb zunächst unklar. Medienberichten zufolge könnte es sich teilweise auch um abgetriebene Babys handeln. Abtreibung gibt es vor allem wegen der Ein-Kind-Politik in China sehr oft. Offiziellen Statistiken zufolge werden pro Jahr etwa 13 Millionen Abtreibungen vorgenommen.
(apa/red)
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