Freitag, 2. April 2010

Unglückswoche für Regierungsmitglieder:
Pröll verletzt sich - Diebstahl bei Doris Bures

  • Finanzminister reißt Achillessehne beim Tennisspielen
  • Verkehrsministerin kommt ihre Geldbörse abhanden

Von wegen Osterfrieden - Zwei Regierungsmitglieder haben stattdessen eine Unglückswoche hinter sich. Verkehrsministerin Doris Bures wurde Opfer von Dieben, die ihre Geldbörse aus dem Einkaufswagen entwendeten. Mit körperlichen Schmerzen hat hingegen Josef Pröll zu kämpfen, dem beim Tennisspielen die Achillessehne riss.

Die schmerzhafte Verletzung zog sich der ÖVP-Chef bei der sportlichen Betätigung mit seinem Sohn Alexander zu. Eine in Wien durchgeführte Operation sei erfolgreich verlaufen. Für die kommenden zwei Wochen sei ihm maximale Schonung des verletzten Beines verordnet worden, um den Heilungsprozess nicht zu gefährden.

Der Finanzminister werde daher seine "öffentlichen Termine auf ein absolutes Mindestmaß reduzieren". Bei der VP-Klubklausur in Loipersdorf kommende Woche soll er nach derzeitigem Stand zumindest teilweise anwesend sein, so das Ressort.

Bundeskanzler Werner Faymann übermittelte Pröll nach dessen Operation in einer Aussendung "die besten Genesungswünsche".

Langfinger schlagen zu
Regierungskollegin Doris Bures ist zwar topfit, doch muss sich die Verkehrsministerin eine neue Geldbörse besorgen. In einem Supermarkt in Wien-Alsergrund wurd ihr nämlich ihre alte gestohlen, die sie in ihren Einkaufswagen gelegt hatte. Diesbezügliche Medienberichte bestätigte die Polizei. Der Ministerin fehlen demnach Geld, Kreditkarte und Ausweise.

Die Polizei appellierte in diesem Zusammenhang, Wertgegenstände auch beim Einkauf nicht aus der Hand zu geben. Insbesondere Handtaschen und Geldbörsen sollte man immer bei sich behalten.

Bures ist nicht die erste Politikerin, die bestohlen wurde. Im Juni 2008 wurde der damaligen Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky ein Laptop aus dem Auto ihres Lebensgefährten Philipp Ita entwendet. Rund zwei Monate später war ausgerechnet Innenministerin Maria Fekter in einem Innenstadtlokal Opfer von Handtaschendieben. Im November 2009 wurde der ehemaligen Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer die Handtasche gestohlen.

(apa/red)

2.4.2010 12:42
sidestep, 02. 04. '10 13:49
Alles Unglück?
Über den patscherten Pröll möchte ich mich hier nicht äußern. Aber über die Frau Bures und die Frau Fekter schon, die beide "Opfer" (geschieht ihnen recht) von Dieben geworden sind. Das hat es vor Schengen nicht gegeben. Ihr da oben, die ihr bedingungslos für Schengen wart, euch geschieht es recht, dass es auch euch und nicht nur den kleinen Mann von der Straße passiert. Und ich hoffe insgeheim, dass es euch noch viel öfters passiert. Vielleicht werden auch dann eure von der jeweiligen politischen Farbe verpickten Augen aufgehen. Ihr seid ja immer von Polizisten umgeben und bestens behütet. Aber eines Tages wird auch euch einmal einer eins über euren Dummkopf ziehen. Spätestens dann wird euch das Licht, das den kleinen Mann fast tagtäglich auf geht, auch euch erleuchten.
klugscheisser8, 02. 04. '10 14:16
Re: Alles Unglück?
Kann mir nicht vorstellen, dass in deinem Leben jemals ein Licht aufgeht!!!
rupertknupert, 02. 04. '10 14:23
Re: Alles Unglück?
Nicht alles auf Schengen schieben. Das ist so ein schönes Winzerdörfchen. Während in den berühmten "Gärten ohne Grenzen" die Narzissen blühen, tuckern auf der Mosel seelenruhig die Schifferl dahin,... Romantisch, sag ich Ihnen.
sidestep, 02. 04. '10 16:04
@klugscheisser8
Die Antwort ist Ihr Nick "klugscheisser". Der enthebt mich jeglicher Antwort!
sidestep, 02. 04. '10 16:10
@Rupertknupert
Da haben Sie völlig recht. Dass Städtchen weiß wirklich nicht wie es zu seinem schrecklichen Ruf kam, nur weil ein paar verkrachte Politiker auf einem Schiff etwas aus damaliger Sicht Fortschrittliches beschlossen haben, dass sich heute als Bumerang herausstellt! Damals war das sicher super. Halt bis zu dem Zeitpunkt, als wir Rumänien, Bulgarien und wie unsere östlichen Nachbarn alle heißn, dazubekamen. Seit Rumänien beginnt, moldawische Rumänen als rumänsishe Staatsbürger anzuerkennen und ihnen rumänische Päss und damit EU-Pässe auszustellen beginnt, wissen die Damen Ministerinnen, wie schnell man mit ihren Brief- und Handtaschen wieder über die unkontrollierte Grenze ist. Aber die von Ihnen geübte Grundkritik stimmt!
landgraf29, 02. 04. '10 23:57
Re: Alles Unglück?
Nicht immer alles auf Schengen und die "Ostblockler" schieben. Noch ist nicht geklärt wer die Geldbörse entwendet hat. Vielleicht wars gar kein Ausländer? Oder einer aus dem Nicht-Schengenbereich??? Kriminelle Handlungen hat es auch schon vor Schengen gegeben, also bitte keine Pauschalurteile sondern objektiv bleiben......
sidestep, 04. 04. '10 22:27
@landgraf29
Ja, mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa! Ich nehme Ihre Antwort als richtig an. Man neigt manchmal vorschnell dazu, alles auf die "Ostblockler" zu schieben und vergisst dabei, dass wir ja auch inländische Täter haben! In diesem Sinne siehe obigen ersten Satz!