Mittwoch, 31. März 2010

Der Vize lässt den Kanzler alt aussehen:
Pröll laut Umfrage beliebter als Faymann

  • 30 Prozent wünschen sich ÖVP-Chef als Kanzler
  • Kaum Zustimmung für Kandidaten der Opposition

Wenn es eine Bundeskanzler-Direktwahl gäbe, würde zum derzeitigen Stand Vizekanzler Josef Pröll mit 30 Prozent als Sieger hervorgehen. Regierungschef Werner Faymann könnte laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts "market" mit nur 20 Prozent der Stimmen rechnen. Auch in der Sonntagsfrage liegt die ÖVP vor der SPÖ.

Für Heinz-Christian Strache als Kanzler sprachen sich neun Prozent der Befragten aus, für Eva Glawischnig sechs Prozent und für Josef Bucher ein Prozent. Die mit 29 Prozent zweitgrößte Wählergruppe ist jene, die sich für keinen der derzeitigen Parteichefs entscheiden würde. Sechs Prozent machten bei dieser Frage keine Angaben.

Die Mehrheit der Österreicher (61 Prozent) geht mit der Entscheidung der Österreichischen Volkspartei, bei den bevorstehenden Bundespräsidentenwahlen auf einen eigenen Kandidaten zu verzichten, konform. 30 Prozent der Befragten gaben an, nicht erfreut zu sein, neun Prozent wollten dazu keine Angaben machen. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei jenen, die die Meinungsforscher als "ÖVP-Präferenten" bezeichnen: Ebenfalls 61 Prozent halten die Entscheidung für richtig, 35 Prozent hätten sich einen Kandidaten aus den eigenen Reihen gewünscht, fünf Prozent haben dazu keine Meinung. Für die Umfrage wurden im März 1.000 repräsentativ für die Bevölkerung ab 16 Jahren ausgewählte Personen telefonisch befragt.

Bei der Sonntagsfrage würden 31 Prozent der Österreicher ihre Stimme für die ÖVP abgeben, 27 Prozent für die SPÖ, 21 Prozent für die FPÖ/FPK, zwölf Prozent für die Grünen, vier Prozent für das BZÖ und fünf Prozent für andere. Im Vergleich zur Nationalratswahl 2008 hätte damit die ÖVP, die FPÖ und die Grünen um fünf, drei sowie zwei Prozentpunkte zugelegt, die SPÖ um zwei Punkte verloren. Einen massiven Absturz würde das BZÖ erleben. Statt 10,7 Prozent würden aktuell nur mehr vier Prozent das Bündnis wählen.
(apa/red)

31.3.2010 11:36
kirkfrank1, 03. 04. '10 16:55
Pröll Seppi
Ich halte absolut nichts von dem Typen. Zuerst mit dem Geld um sich schmeißen dass es nicht mehr besser geht. Dann Lügen ohne Ende keine neuen Steuern. Ach ja und jetzt plötzlich doch wegen des was für ein Wunder explodierenden Budgetdeffizits. Was für ein Finanzminister ist das eigentlich ? Un der liebe Bundeskanzler ist ständig mit Umfallen und was auch immer beschäftigt, damit diese tolle Regierung um die es kein Deut mehr schade ist nicht auseinanderbricht. Schlimmer kann es jetzt nicht mehr werden.
derpradler, 03. 04. '10 10:39
das wird sich erst bei den nächsten Wahlen herausstellen,
wer da wen abhängt. Es sollte aber für einigermaßen gebildete User schon klar sein, daß solche Umfragen keinen Wahrheitswert haben, weil sie reine Manipulation sind. Aber die Parameter solcher Umfragen hinterfragt ja niemand, warum?, weil sich die Bevölkerung gerne bescheißen läßt!
sidestep, 02. 04. '10 19:46
Braucht sich nichts einzubilden
Der Pröll braucht sich darauf aber nichts einzubilden, dass er den Faymann hinter sich läßt. Den läßt ja ein halbwegs intelligenter Gemeindepolitiker ( und da spreche ich noch von keinem Bürgermeister) ohne Probleme hinter sich.
Bumser001, 31. 03. '10 16:30
Egal!
Man hat ohnehin nur die Wahl zwischen Not und Elend!
Vasant, 02. 04. '10 13:53
Re: Egal!
Den Nagel auf den Kopf getroffen!
mfp7764, 31. 03. '10 12:11
Sind doch alle gleich
Geht der eine kommt der andere aus einem stein hervor gekrochen.ist doch keiner besser von den politikern.vor den wahlen grosse versprechungen machen und nach den wahlen will keiner was gesagt haben. und wenns in die hose geht sagen sie dann: ICH ÜBERNEHME DIE POLITISCHE VERANTWORTUNG UND TRETTE ZURÜCK. bei mir würden sie alle mit ihrem privatvermögen das zurückzahlen wo sie scheisse gebaut haben.dann wären wir und unser land schon lange saniert.
Österreicher30, 31. 03. '10 15:54
Re: Sind doch alle gleich
Tät einen Josef Pröll ned unterschätzen!
Vasant, 31. 03. '10 16:30
Re: Sind doch alle gleich
Die Haftung mit dem Privatvermögen finde ich sehr gut,
nur leider müßten das die absegnen, die in der Politik
sitzen;) Und daher wird das nicht umgesetzt, weil die
verzichten doch nicht auf so viel Geld und für Fehler
steht eh keiner ein, weil sonst wär der Faymann
schon seit Jahren Geschichte in Österreich;)
Viennese, 31. 03. '10 16:56
Re: Sind doch alle gleich
Es ist doch ganz einfach die politische Verantwortung zu übernehmen. Er oder Sie tritt zurück, bekommt einen Generaldirektorposten der doppelt so gut bezahlt ist als der vorige. Siehe Haider in Linz,
Sensor, 01. 04. '10 09:19
Re: Sind doch alle gleich
Völlig richtig!
Die die angebliche Verantwortung, für die unsere Regierungsmitglieder so gut bezahlt werden, bemisst sich an den Folgen, wenn sie versagen. Welche sind die Folgen?
Siehe Bumser: keine, die weh tun.
Folgende Schlüsse kann man ziehen:
Das herschende System der Politikerrekrutierung führt zur Auswahl zweit- oder drittklassiger Gschaftlhuber, wie sie sich derzeit in inkompetenten Wichtigtuern repräsentieren. Und diese werden dann, wie echte Könner bezahlt, die uns dann monatelang ungestraft anlügen können (siehe "keine Steuererhöhungen"), ohne dass sie bei ihrer Überführung als Schwindler, zurücktreten müssen. Im Gegenteil, sie lächeln weiter!
Vasant, 31. 03. '10 11:53
Ich sag nur ...
FAYMANN GEH ENDLICH NACHHAUSE!
sidestep, 04. 04. '10 11:36
Re: Ich sag nur ...
Das kann man zumindest nicht s o f o r t verlangen weil zuerst muss er die Roten noch zu Grunde richten. Dann aber ist mir Ihre Forderung sehr sympathisch!