Montag, 29. März 2010

"Ich hau dir die Waffe auf den Schädel":
Beschwerden beim Bundesheer gestiegen

  • Kommissionsbericht: Weniger Klagen von Rekruten
  • Dringender Sanierungsbedarf bei vielen Kasernen

"Ich hau dir die Waffe auf den Schädel" oder "Wenn du es nicht bald begreifst, breche ich dir die Finger": Beschimpfungen dieser Art, Schikanen und weitere Mängel führten dazu, dass es beim Bundesheer wieder mehr zu beklagen gegeben hat als im Vorjahr. Die Zahl der Beschwerden ist 2009 im Vergleich zu 2008 von 501 auf 556 gestiegen.

Die meisten Beschwerden (47 Prozent) betrafen die Bereiche Ausbildung und Dienstbetrieb, 26 Prozent Mängel bei der Unterkunft, 17 Prozent bezogen sich auf Personalangelegenheiten. Neun Beschwerden kamen von Soldatinnen, vier mehr als 2008.

Auffällig ist der Rückgang der Beschwerden von Rekruten (von 28 auf 12 Prozent). Die Gründe dafür sind allerdings unbekannt. 29 Prozent der Beschwerden kamen von Chargen (2008 waren es 23 Prozent), 34 Prozent von Unteroffizieren (2008: 25), elf Prozent entfielen auf Offiziere (2008: zwölf).

Sanierungsbedarf bei Kasernen
Das geht aus dem Jahresbericht 2009 der parlamentarischen Bundesheerkommission hervor. Die Kommission bestätigt in ihrem präsentierten Bericht den dringenden Sanierungsbedarf bei vielen Kasernen und schlägt dafür eine Sonderfinanzierung vor.

Mit dem normalen Baubudget sei eine rasche Verbesserung der Objekte "nicht umsetzbar", heißt es in dem Bericht. Die Kommission kritisiert, dass sich der Sanierbedarf wegen fehlender Finanzierung über Jahrzehnte aufgestaut habe. Das Bundesheer sei finanziell immer als Stiefkind behandelt worden.

(apa/red)

29.3.2010 14:43
mundl66, 30. 03. '10 14:07
oamsölige Wiaschtln
eh kloa es supahödn!
Es hot si nix vaendat. Hobt´s an Kecks mehr auf da Brust dann kennt´s de klanan schleifn.
Daham - wos no meistwohnt´s- gibt´s vun da Mama a Kanckfotzn und beim Heer blost´s eich auf.
I hoff fir uns olle das nie mehr an Kriag gibt, weu es Hödn warat´s de erstn de des grüne Hosal voi hedat´s.
grenzenlos24, 30. 03. '10 10:36
Anekdoten
also ich würde das grossteils eher in dem Bereich Anekdoten einordnen, die die uns in der Grundausbildung als Kamelfersen oder Analfichteln (bin noch immer nicht wirklich dahintergekommen worum es sich dabei handelt) bezeichnet haben, waren später meist jene die man auch mal um etwas bitten hat können. Und irgendwann nahm dann auch keiner mehr den Satz "Foits um auf 20" so richtig ernst.