Mittwoch, 24. März 2010

Klotz am AMS-Bein : Markus R. Leeb
über unnötige Mehraufgaben

  • AMS die Mindestsicherung umzuhängen, ist falsch
  • Kommentar: Was ist Ihre MEINUNG zu dem Thema?

Das Arbeitsmarktservice (AMS) hat sich seit seiner Ausgliederung 1994 zu einem effizienten Partner für Wirtschaft und Arbeitssuchende entwickelt. Dass es uns trotz der größten Wirtschaftskrise der Zweiten Republik noch immer so gut geht, ist auch ein Verdienst dieses AMS. Unter dem langjährigen Verwaltungsratspräsidenten Günther Steinbach wurde das AMS zum Vollprofi in seiner Kernaufgabe, nämlich Jobs zu vermitteln. Das ist gut so, denn noch nie haben wir diesen professionellen Service so dringend benötigt.

AMS-Vorstand Johannes Kopf erwartet den Höhepunkt der Arbeitslosigkeit Ende 2011, wie er mir jüngst in einem Gespräch fundiert darlegte. Und gerade in dieser Phase, in der das AMS alle Hände voll zu tun hat, sorgt Sozialminister Rudolf Hundstorfer für unnötige Mehrbelastung. Die Rede ist von der Mindestsicherung, die über das AMS abgewickelt werden soll. Ich kann ja verstehen, dass ein Politiker seinen Machtbereich durch sein Budget definiert und der Sozialminister deshalb diese Aufgabe für sich reklamiert. Aber die Mindestsicherung dem AMS umzuhängen könnte sich noch als fatal erweisen. So ist der Rücktritt von AMS-Präsident Steinbach zu verstehen, wenngleich auch sehr zu bedauern. Man ist versucht zu sagen: Herr Minister, das haben Sie verhundstorfert.

Markus R. Leeb

leeb.markus@news.at

24.3.2010 13:22
harry3333, 26. 03. '10 20:19
Klotz am Bein
Ich hasse diese beweihreucherungungen schön langsam, das AMS war noch nie fähig Arbeitsplatze zu vermitteln. Das mit der Mindestsicherung ist nur eine Ausrede denn dann müssten ja die lieben Arbeiter ja wirklich arbeiten. Das heist Sie dürfen sich keine Fehler leisten, denn von wirklicher Arbeit haben die dort doch keinen blauen Dunst. Wenn man Arbeit sucht muss man dass selber machen, denn dort wird man zu Firmen geschickt, die gar keine Arbeit haben , sondern nur ihre Dateien füttern damit sie bei einer Nachfrage auf diese Namen zurück. Sollte mann die angebotene Arbeit ablehnen wird man nur für Ihre Unfähigkeit richtige Arbeitsplätze anzubieten nur bestraft.