Mittwoch, 24. März 2010

In bester Gesellschaft

  • Silvia Meister über den lässigen Lauda-Clan
  • In dieser Familie läuft alles ganz relaxt ab

Niki Lauda, lebende Legende, ist 61. Und er ist Vater von sechs Monate alten Zwillingen, Bub und Mädchen. Jetzt werden die Babys Onkel und Tante. Denn Niki Laudas Sohn aus früherer Ehe, Lukas, wird ebenfalls Vater („Ein Wunschkind“). Alles ist möglich. Und eines ist sicher: Alle nehmen das relaxt. Denn irgendwie ist der Lauda-Clan ziemlich lässig.

Da wird im Positiven vorgelebt, wie man miteinander umgeht, wenn Wege sich trennen, wenn eine Ehe zerbricht. – Ich propagiere hier nicht Scheidung und Trennung, sondern das Weiterhin-gut-miteinander-Umgehen, wenn’s nicht mehr miteinander geht.

Manchmal sieht man Lauda mit Exfrau Marlene, Mutter seiner erwachsenen Söhne, im Wiener Restaurant Do & Co. „Mein Lebensmensch“, sagt er über sie. Gut vorstellbar, dass er seinen beiden großen Söhnen kein Kuschelpapa war. Keiner, der da war, als sie den ersten Zahn verloren oder Liebeskummer hatten. Niki Lauda fuhr Formel-1-Autos und baute eine Airline auf. Viel Zeit blieb da sicher nicht fürs Familienleben. Ganz schlecht kann er’s aber nicht gemacht haben, denn auch wenn der Vater und die Söhne weit voneinander entfernt leben, irgendwie vermitteln sie in Interviews immer glaubhaft, dass sie fest zusammengehören. Und als Opa ist Niki Lauda sicher auch nicht schlecht. Er übt ja gerade bei seinen Zwillingen.

24.3.2010 12:04