Freitag, 26. März 2010

Nach Volltanken am Hungertuch nagen?
AK kritisiert explodierende Spritkosten

  • Preis pro Füllung um 14 Euro höher als im Vorjahr
  • ARBÖ prangert "Osterzuschlag" der Tankkonzerne an

Treibstoffe haben sich seit vergangenem Jahr deutlich verteuert, zeigt eine Erhebung der Arbeiterkammer (AK) bei rund 1.500 Tankstellen im März. Der Preis für Eurosuper ist demnach um 24 Prozent oder 23 Cent pro Liter gestiegen, jener für Diesel um 17 Prozent bzw. 15 Cent je Liter. "Eine Tankfüllung Eurosuper (60 Liter) kostet damit um knapp 14 Euro mehr als noch vor einem Jahr", so die AK.

AK-Experte Pezenka rät zum gründlichen Preisvergleich - die Spritpreise sind nämlich regional höchst unterschiedlich. Im Bundesländervergleich ist Tanken in Vorarlberg im Schnitt am teuersten. Etwas günstiger ist es im Burgenland und in Salzburg. Enorme Unterschiede gibt es aber auch innerhalb einzelner Bezirke. In der Wiener Innenstadt etwa liegt die Preisspanne bei über 17 Cent pro Liter Diesel. Im Bezirk Hermagor beträgt der Unterschied knapp 15 Cent je Liter Diesel, im Flachgau sogar 27 Cent.

Die AK empfiehlt , Tanken auf Autobahnen zu vermeiden. Dort seien Diesel und Eurosuper nämlich um rund 12 Cent teurer. Außerdem gelte nach wie vor, dass Diskonter günstiger seien als Markentankstellen.

Osterzuschlag für Sprit?
Pünktlich vor Ferienbeginn beginnt auch heuer wieder die Spritpreisdiskussion. Während die AK befürchtet, "dass die Mineralölkonzerne vor dem Osterreiseverkehr erneut an der Preisschraube nach oben drehen werden" und der ARBÖ den "Osterzuschlag auf Sprit" anprangert, verweist der Fachverband der Mineralölindustrie auf die seit Mitte Februar stark gestiegenen europäischen Produktenpreise für Benzin und Diesel.

Laut ARBÖ sind die Spritpreise in der Woche vor Ostern nach oben geschnellt. Auch am Donnerstag seien die Preise an den heimischen Zapfsäulen weiter gestiegen, obwohl sie in Rotterdam tags zuvor sowohl bei Diesel als auch bei Benzin gesunken seien.
(apa/red)

26.3.2010 15:49
founder, 26. 03. '10 20:06
Die gute Nachricht: Autofahren bleibt gleich teuer
Natürlich werden auch mal Elektroautos besteuert, werden für den Straßenerhalt zahlen müssen.

Aber die Hauptsache ist, die heutige Kostenstruktur einhalten zu können. Wer weis wann die nächte Ölkrise kommt, was dann erst der fossile Treibstoff kosten wird. Das ist völlig unabwegbar.

Vielleicht schon Sommer nächsten Jahres jenseits dea $147 Rekord? Im Gegensatz dazu, Solarstrom wird schnell billiger. Jeden Jahresanfang werden in Deutschland die Einspeisetarife um 9% gekürzt. Wegen enormer Kostensenkungen gibt es heuer im Sommer 15% Sonderkürzung.

Öl wird bald so teuer wie Solarstrom 1990
Solarstrom wird bald so billig wie Öl 1990

Jetzt brauchen wir nur noch die Autos die mit Strom fahren. Der BYD e6 ist das erste voll urlaubstaugliche Fahrzeug.
http://auto.pege.org/2010-genf-byd-e6/
donalonsoildefonso, 27. 03. '10 08:05
Re: Die gute Nachricht: Autofahren bleibt gleich teuer
hmm werde aus deinem Kommentar net schlau !!

Willst du Werbung für Elektroautos machen oder versuchst du die Spritpreiserhöhung zu rechtfertigen ??
founder, 27. 03. '10 10:02
Re: Die gute Nachricht: Autofahren bleibt gleich teuer
Ich finde dieses ständige gejammere über den Benzinpreis so lächerlich. Über Alternativen diskutieren statt zu jammern.
brabus, 26. 03. '10 16:34
Abkassierer
Früher nannte man sie Weglagerer, heute sind es die Mineralölkonzerne, die einem das Reisen teuer zu stehen kommen lassen. Und die Börsen-Spekulanten verdienen wieder auf unsere Kosten. Also bleibt daheim oder nehmt das Fahrrad. Ein Ausflug in der näheren Umgebung bringt allemal mehr als ein Stau im Osterverkehr.
donalonsoildefonso, 27. 03. '10 08:03
Re: Abkassierer
und früher wurden Wegelagerer gehängt !!! hehe