Samstag, 27. März 2010

Black Wings planen den zweiten Streich:
Heimpublikum soll gegen Salzburger helfen

  • EBEL: Zweites Spiel der Best-of-Seven-Finalserie
  • Salzburger wollen überflüssige Strafen vermeiden

Die Black Wings Linz wollen ihren Erfolgslauf heute im zweiten Spiel der Finalserie der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) vor Heimpublikum fortsetzen. "Wir haben einen Lauf, unser Selbstvertrauen ist da und wir schießen derzeit auch noch die Tore zum richtigen Zeitpunkt. Wenn wir am Sonntag wieder so bereit sind, dann haben wir gegen diese Salzburger erneut eine Chance", meinte Linz-Trainer Kim Collins, dessen Team am Donnerstag auswärts mit dem 3:2-Erfolg beim favorisierten Vizemeister Salzburg den fünften Play-off-Sieg in Folge gefeiert hatte.

Die Linzer hoffen außerdem auf eine neuerliche Ausnahmeleistung ihres Torhüters Alex Westlund. "Alex ist in einer unglaublichen Form. Wir machen schon Fehler, aber er bügelt sie fast alle aus. Jetzt fängt er sogar schon Scheiben, die unfangbar sind und spielt mit viel Selbstvertrauen", betonte Collins.

Die Salzburger geloben für das Auswärtsspiel (18.00 Uhr) Besserung und wollen vor allem Strafen vermeiden. "Die ersten zwei Drittel haben wir mehr oder weniger verschlafen, uns mit unnötigen Scheibenverlusten herumgeärgert und dazu zwei Tore in Unterzahl kassiert - so kann man gegen die Linzer nicht gewinnen", sagte Stürmer Manuel Latusa. Es gelte vielmehr die Leistung aus dem Schlussdrittel zu bringen. "Da müssen wir in Linz auf jeden Fall anschließen", forderte Latusa. Spiel drei der "best of seven"-Serie geht am Dienstag wieder in Salzburg über die Bühne.

(apa/red)

27.3.2010 13:49