Finaler Anlauf beim Bundesliga-TV-Vertrag:
Einigung könnte heute in Wien erfolgen
- Präsidenten-Konferenz und a.o. Hauptversammlung
- Deal scheiterte im Jänner am Veto von Rapid Wien

Heute könnte sich in Wien entscheiden, in welchen Programmen in den nächsten Jahren die heimische Bundesliga über die Flimmerkiste läuft. Die Bundesliga hat ihre Vereine zu einer Präsidenten-Konferenz sowie einer anschließenden, nicht öffentlichen Außerordentlichen Hauptversammlung eingeladen, um über eine Vergabe der medialen Rechte ab der Saison 2010/2011 zu diskutieren und zu entscheiden.
"Die Clubs werden vom Vorstand über den Stand der TV-Verhandlungen informiert", sagt Christian Kircher, der Pressesprecher der Bundesliga. Grundsätzlich bestehe auch die Möglichkeit einer Einigung.
Kommt man tatsächlich auf einen gemeinsamen Nenner, dann soll in der anschließenden a.o. Hauptversammlung über die Vergabe der TV-Rechte abgestimmt werden. Sollten die Präsidenten wieder auf keinen grünen Zweig kommen, dann würde die angesetzte Hauptversammlung gestrichen und mit den Anbietern im Sinne der Vereine weiterverhandelt.
Ursprünglich hätte über den neue Fernsehvertrag schon Mitte Jänner abgestimmt werden sollen, aber Rapid hatte erfolgreich Veto gegen das bereits auf dem Tisch liegende Angebot des Pay-TV-Senders Sky (angeblich 8,5 Mio. Euro pro Saison) eingelegt.
(apa/red)
